© Screenshot DMEXCO 2021/Nora Bauer

Peter Dräger

Digitale Lösungen für das städtische Einkaufen

Am 7. September 2021, dem ersten Tag der größten Online-Marketing-Messe DMEXCO äußersten sich Dr. Stephanie Rumpff, Peter Dräger und Sebastian Baumann zum Thema „Shoppen in der Smart City: So bleibt der stationäre Handel durch digitale Lösungen wettbewerbsfähig“.

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Um 12:00 Uhr startete die Diskussionsrunde rund um das Thema der Smart City und wie man in Zukunft das online und offline Einkaufserlebnis kombinieren kann. Geleitet wurde die Sitzung der BVDW Masterclass von Anna Dietrich, Referentin für Mobilität, KI & Smart Cities. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft, kurz BVDW genannt, ist eine Interessensvertretung, welche lokal und regional in Branchennetzwerken zusammenarbeitet und offizieller Partner der DMEXCO ist.

Geotargeting immer wichtiger

Durch das Homeoffice wegen Corona zieht es die Menschen wieder mehr zu ihren lokalen Einkaufsorten. Laut Peter Dräger, Managing Director Grey Shopper, Greyshopper, kann man mit Hilfe von Geotargeting und Geo-based Services eine Frequenzsteigerung erzielen. Eine Möglichkeit den KundInnen zum Kauf anzuregen, wäre es, im Vorhinein Informationen bezüglich Warenverfügbarkeit bereitzustellen.

„Aus meiner Sicht ist die Frequenzsteigerung relativ schwierig, weil wir schon vor Corona gesehen haben, dass Frequenzen in der Innenstadt und im stationären Handel wirklich massiv runtergehen“, so Dr. Stephanie Rumpff, Head of Business Development, Pwc. Man müsste die conversion rate steigern und Shopping zum Erlebnis machen. Der Sinn und Zweck für den Einkauf muss von den HändlerInnen definiert werden.

Customer Journey digitalisieren

Ein Weg das Einkaufserlebnis zu optimieren ist es, die Customer Journey zu digitalisieren. Einen Slot im Lieblingsstore buchen oder einen Parkplatz vor reservieren sind nur zwei Varianten der digitalen Customer Journey.

Um den KundInnen personalisierte Einkaufserlebnisse bieten zu können, benötigen die Unternehmen unter anderem Daten. Trends in die Richtung sind online gestützte Formate und Social Commerce, also der Trend direkt auf Social Media-Plattformen shoppen zu können. Die Rolle des Influencer Marketings trägt dazu bei, die Zielgruppe bewusst in die Stores zu bringen. Barrieren des stationären Handels sind zum einen vor allem für kleinere Unternehmen die Kosten, zum zweiten der Mut neuartige Tests durchzuführen. Daten und die dazugehörigen IT-Systeme sind das wichtigste Tool, um die Barrieren des Onlineeinkaufs zu überwinden. Um Kosten zu überwinden ist ein Investitionsplan essenziell.

Augmented Reality soll Vorteile des stationären Handels online erlebbar machen

In den Innenstädten gibt es oft keine übergreifenden Organisationen wie bei Shoppingcentern. Es muss das Bewusstsein entstehen, dass man es nur mit allen, aufeinander eingehenden Akteuren gemeinsam schafft. Die Stärke des stationären Handels ist es, Produkte mit allen fünf Sinnen zu erleben. Dies fällt in der digitalen Einkaufswelt weg, jedoch gibt es Möglichkeiten wie Augmented Reality, welche es den KundInnen ermöglicht, Produkte online zu erleben.

„Keine Frage, dass wir auch in 2030 stationär einkaufen werden. Wir müssen aber online und offline stärker zusammen denken und die Vorteile von beiden Welten miteinander verbinden und verknüpfen,“ so die Abschlussworte von Sebastian Baumann, Managing Director, Stocksquare.

Internet World Austria berichtet in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Marketing und Kommunikation der FH St. Pölten von der DMEXCO. Dieser Artikel wurde von Nora Bauer und Ellena Fehrer verfasst.

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