Die Adaption einer internationalen Coca-Cola Kampagne für einen lokalen Markt gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben in der Markenkommunikation. Es gilt, eine global definierte Leitidee so zu übersetzen, dass sie vor Ort Relevanz entfaltet, ohne an Klarheit, Konsistenz oder Wirkung zu verlieren. Für den österreichischen Markt ist genau daraus ein Best Case entstanden: eine Umsetzung, die internationale Markenführung und lokale kreative Eigenständigkeit auf ein neues Niveau führt.
Verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung ist das Team rund um Martin Distl, Managing Director von mSTUDIO / WPP Media in enger Zusammenarbeit mit Christian Ruff und Ralf Seda von der jungen Kreativagentur Squared Circle, das die internationale Leitidee für den österreichischen Markt konsequent weiterentwickelt und in eine eigenständige visuelle Lösung überführt hat.
„Unser besonderer Dank gilt Coca-Cola für das Vertrauen, uns mit der Umsetzung einer so zentralen internationalen Initiative für den österreichischen Markt zu betrauen. Eine solche Aufgabe verlangt ein präzises Zusammenspiel aus klarer Markenführung und eigenständiger kreativer Interpretation. In Österreich ist daraus eine Lösung entstanden, die die globale Leitidee nicht nur bewahrt, sondern in ihrer Wirkung weiterentwickelt und zeigt, wie aus internationaler Strategie durch starke kreative Zusammenarbeit ein echter Best Case entstehen kann“, erklärt Distl.
Die entscheidende kreative Chance lag in einer scheinbar einfachen Beobachtung: Die Farben der Marke Coca-Cola sind zugleich die Farben Österreichs.
„Entscheidend war, diese visuelle Verbindung nicht als offensichtliches und zu patriotisches Symbol zu behandeln, sondern als tragendes Prinzip der gesamten Kampagne zu denken“, so Ralph Seda, CCO & Founder, und Christian Ruff, CEO & Founder von Squared Circle. „Wir haben die internationale Leitidee sachte, aber bewusst weiterentwickelt und eine Bildlogik geschaffen, die den Blick führt: vom Arbeitsumfeld über den Menschen hin zur Marke, die beides auf einer gemeinsamen Bühne vereint. Der rot-weiß-rote Charakter fungiert dabei nicht als dekoratives Gimmick, sondern als verbindende Klammer über alle Motive hinweg. Die Reduktion ist die Stärke der Kampagne; sie wirkt lokal verankert und bleibt gleichzeitig Teil der globalen Markenwelt.“
Authentizität als stärkste kreative Entscheidung
„Mit ‚Made by, Made in‘ zeigen wir bewusst keine inszenierte Werbewelt, sondern die Menschen, die Coca‑Cola in Österreich tagtäglich möglich machen“, so Coca-Cola Unternehmenssprecher Philipp Bodzenta. Petra Burger, Public Affairs Director Coca-Cola Österreich, verweist auf die Zusammenarbeit bei der Umsetzung: „Die klare und kraftvolle Bildsprache ist Ergebnis einer außergewöhnlich präzisen kreativen Zusammenarbeit.”
Verzichtet wurde bewusst auf Models, Testimonials oder künstlich geschaffene Settings. Stattdessen standen jene Menschen vor der Kamera, die die Marke täglich tragen. Reale Mitarbeiter:innen an den Orten, an denen sie wirken: An Ihren Arbeitsplätzen bei Coca-Cola in der Produktion, im Büro oder im Außendienst. Genau darin liegt die Qualität des Best Cases: in der Fähigkeit, Authentizität zu zeigen und sie gestalterisch so zu verdichten, dass daraus eine konsistente und kraftvolle Kampagne entsteht.
Die Kampagne wird seit April 2026 digital und in den sozialen Medien ausgespielt, im Sommer folgt die OOH-Verlängerung über ganz Österreich hinweg.














