© UNITO/Jungwirth

Harald Gutschi

UNITO-Gruppe: Erstmals mehr als 200 Millionen Euro Umsatz im ersten Halbjahr

Aufgrund der positiven Entwicklung von März bis August hält die UNITO-Gruppe für das Gesamtgeschäftsjahr, trotz gebotener Vorsicht aufgrund der nicht absehbaren weiteren Folgen der Corona-Krise, ein Umsatzplus im deutlich zweistelligen Bereich für möglich.

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Für den größten österreichischen Online-Händler läuft es derzeit sehr gut: Die UNITO-Gruppe mit Sitz in Salzburg und Graz, die zahlreiche Onlineshops in Österreich, der Schweiz und Deutschland betreibt – unter anderem OTTO, Universal, Quelle, LASCANA – realisiert in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2020/21, also im Zeitraum von 1. März bis 31. August 2020, einen Gesamtumsatz von 201,5 Millionen Euro. Der Umsatz der UNITO-Gruppe konnte somit im ersten Halbjahr um rund 12,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis gesteigert werden. Im direkten Warengeschäft mit dem Kunden (Kundenumsatz) legt die UNITO-Gruppe sogar noch deutlicher zu: Mit einem Umsatz-Plus von 18 Prozent wachsen die Marken der UNITO mehr als doppelt so stark wie der Markt und gewinnen Marktanteile. „Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Kunden uns die Treue gehalten haben und wir sie mit unserem Angebot sowie unserer Verlässlichkeit durch diese herausfordernden und turbulenten Zeiten begleiten durften”, erklärt Mag. Harald Gutschi, Sprecher der Geschäftsführung der UNITO-Gruppe. Besonders erfreut zeigt man sich bei der UNITO-Gruppe über die deutlich gewachsene Zahl an Neukunden, die unter anderem im Digitalisierungs-Push seit Ausbruch der Corona-Pandemie begründet liegt. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres gewinnt man nahezu 400.000 neue Kunden (Steigerung von mehr als 20 Prozent im Vorjahresvergleich). Viele Menschen kauften während des beziehungsweise im Anschluss an den Lockdown überhaupt das erste Mal im Internet. Sie verlieren durch die erzwungene Verlagerung des Lebens ins Digitale auch die Scheu vor Onlinekäufen.

UNITO-Gruppe profitiert von „Stay at home”-Trend

Das Leben vieler Menschen hat sich während der Corona-Pandemie verändert, man konsumiert bewusster und kauft verstärkt im heimischen (Online-)Handel. Das bestätigt auch die KMU Forschung Austria, die von einem Rückgang jener Ausgaben im Distanzhandel berichtet, die österreichische Konsumenten bei ausländischen Distanzhändlern tätigen. Von dieser steigenden Loyalität, heimische Anbieter wie OTTO oder Universal zu unterstützen, aber auch von einem noch nie dagewesenen „Stay at home“-Trend profitiert die UNITO-Gruppe. Ein schönes Zuhause gewinnt immer mehr an Bedeutung, weite Teile der Bevölkerung können und wollen ihr Geld aktuell nicht für Autos oder Urlaube ausgeben, sondern investieren in ihr Zuhause. Diese Entwicklung sorgt bei UNITO im Living-Segment für ein deutliches Umsatzwachstum von 41 Prozent in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres, im Baumarkt-Segment wächst man mit 54 Prozent sogar noch deutlicher. Als Reaktion auf den „Stay at home”-Trend baut der größte heimische E‑Commerce-Player in diesem Bereich das gesamte Sortiment weiter aus: in allen Märkten, bei allen Marken und in allen Preisklassen – von günstigen Eigenmarken zum Einsteigerpreis über ein breites Mittelsegment, nachhaltige Marken und Kooperationen mit Designern – Lena Gercke, Guido Maria Kretschmer – bis hin zu Premium-Marken.

Respektvoll optimistischer Blick auf das zweite Halbjahr

Aufgrund der aktuell positiven Entwicklung geht man bei der UNITO-Gruppe mit Optimismus, aber auch Dankbarkeit und Respekt in die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2020/21. Harald Gutschi dazu: „Wir sind uns bewusst, dass wir weitaus besser durch die Corona-Krise gekommen sind als viele andere Unternehmen. Dass uns bestehende, aber auch neue Kunden in dieser so schwierigen Zeit ihr Vertrauen geschenkt haben, macht uns dankbar. Aufgrund der erfreulichen Entwicklung in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres erachten wir als UNITO-Gruppe – bei aller gebotener Vorsicht aufgrund der nicht absehbaren weiteren Entwicklung der Corona-Krise – ein Umsatzplus im deutlich zweistelligen Bereich für das Gesamtgeschäftsjahr als durchaus möglich.”

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