Die digitale Medien Agentur SlopeLift veröffentlicht heute den ersten Teil ihrer mehrteiligen AI Visibility Studie 2026. Den Start macht die österreichische Molkereibranche. Erstmals wurde in einer breit angelegten Untersuchung gemessen, welche heimischen Molkereimarken in den Antworten der wichtigsten KI-Suchmaschinen auftauchen, welche tatsächlich empfohlen werden und welche als verlässliche Quelle gelten. Datenbasis: 97 Prompts in 8 Kategorien, 25 untersuchte Marken, der Erhebungszeitraum 14. bis 21. Mai 2026. Eingesetzt wurde das KI-Monitoring-Tool otterly.ai, das mit ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews, Google AI Mode, Microsoft Copilot und Gemini die sechs marktrelevantesten Systeme abdeckt.
Die vollständigen Ergebnisse stehen ab sofort öffentlich zur Verfügung unter studies.slopelift.com.
Eine neue Such-Realität für Marken
Wenn Konsumentinnen und Konsumenten heute nach Produkten suchen, wenden sie sich zunehmend an ChatGPT, Gemini oder Perplexity. Die KI antwortet direkt, empfiehlt aktiv und verlinkt nur ausgewählte Quellen. Für Marken entscheidet sich damit innerhalb der KI-Antwort, ob sie überhaupt noch im Kaufprozess vorkommen.
„KI verändert gerade die Spielregeln und die wenigsten Markenverantwortlichen messen heute bereits, wie präsent sie in den KI-Antworten sind. Wir haben deshalb die österreichische Molkereibranche als erste Branche im DACH-Raum systematisch durchgemessen. Wie die KI-Suche sich weiterentwickeln wird, ist noch sehr ungewiss. Aber wie präsent man innerhalb der KI-Antworten ist, das kann man heutzutage schon gut messen.“
Marietta Robitza, Chief Knowledge Officer und Head of SEO, SlopeLift
Robitza zählt zu den profiliertesten GEO- und SEO-Stimmen Österreichs. Mit über 11 Jahren Erfahrung in der Suchmaschinen-Optimierung verantwortet sie bei SlopeLift die österreichweit größte GEO/SEO-Abteilung mit über 16 spezialisierten Mitarbeitenden und prägt seit Jahren die Methodik rund um Search Experiences und integrierte SEO‑, AEO- und GEO-Ansätze.
Die zentralen Studienergebnisse auf einen Blick
- 40,1 % Brand Coverage für Schärdinger als Spitzenwert: keine Marke wird häufiger in den KI-Antworten erwähnt.
- 1.585 Domain Citations für berglandmilch.at: keine andere Molkerei-Domain wird so oft als Quelle herangezogen.
- 85 % Likelihood to Buy für Berglandmilch: die KI nennt die Marke nicht nur, sie empfiehlt sie auch in vorderer Position.
- KI-Suchmaschinen zitieren externe Plattformen wie ama.at, spar.at und youtube.com häufiger als die meisten Molkerei-Websites selbst.
Top 5 AI Visibility Ranking (Auszug)
Im Spitzenfeld stehen drei klare Leader. Schärdinger führt bei der Brand Coverage mit 40,1 % vor Berglandmilch (38,7 %) und NÖM (32,7 %). Bei den Domain Citations dreht sich das Bild deutlich: Berglandmilch dominiert mit 1.585 Quellenverlinkungen vor NÖM (526) und der Obersteirischen Molkerei (439).
| Rang | Marke | Brand Coverage | Domain Citations | Likelihood to Buy | Status |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Schärdinger | 40,1 % | 435 | 76 % | Leader |
| 2 | Berglandmilch | 38,7 % | 1.585 | 85 % | Leader |
| 3 | NÖM | 32,7 % | 526 | 52 % | Leader |
| 4 | Tirol Milch | 27,4 % | 314 | 50 % | Low Conversion |
| 5 | SalzburgMilch | 24,0 % | 271 | 27 % | Low Conversion |
Die vollständige Top-25-Auswertung sowie die Prompt-Kategorien (Nachhaltigkeit, Vergleich, etc.) sind unter studies.slopelift.com abrufbar.
Externe Autoritätsquellen sind der unterschätzte Hebel
Eine zentrale Erkenntnis der Studie betrifft das KI-Quellen-Ökosystem rund um die Marken-Websites. Die KI-Systeme zitieren externe Autoritätsquellen wie das AMA-Gütezeichen (ama.at, 896 Citations), den Lebensmittelhandel (spar.at, 865 Citations) und YouTube (805 Citations) deutlich häufiger als die meisten Molkerei-Domains. Wikipedia, Reddit und Pressekanäle wie ots.at komplettieren das Bild.
„KI-Suchmaschinen nutzen oft Quellen abseits der eigenen Website. Präsenz in externen Quellen wird somit zunehmend wichtiger. Wer AMA-Gütezeichen, Händlerlistings, Reddit-Diskussionen und YouTube-Content strategisch aufbaut, beeinflusst die KI-Sichtbarkeit indirekt, aber messbar. Genau diese Aufgaben fallen klassisch zwischen SEO, Brand und PR, und genau hier ist GEO heute die Disziplin, die das zusammenführt.“ so Marietta Robitza.
Drei strategische Konsequenzen für die Branche
1. Markenbekanntheit allein reicht nicht
Marken-Websites mit ausführlichen, thematisch spezifischen Inhalten – insbesondere zu Nachhaltigkeit, Herkunft und Qualität – werden von KI-Systemen als Quellen bevorzugt. Strukturierte, zitierfähige Inhalte sind entscheidend.
2. Externe Autoritätsquellen als unterschätzter Hebel
Plattformen wie ama.at und YouTube werden von der KI häufiger zitiert als die meisten Molkerei-Domains. Präsenz auf diesen Kanälen – AMA-Auszeichnungen, Händler-Listings, Videos – stärken die eigene KI-Sichtbarkeit indirekt, aber messbar.
3. KI-Sichtbarkeit ist dynamisch
Der Wettbewerb um den KI-Regalplatz ist noch nicht entschieden. Die KI-Suche ändert sich laufend und wer heute bereits die richtigen Fundamente legt, sichert sich Präsenz in einem rasant wachsenden Kanal.














