Es ist kein Geheimnis, dass die Präsenz sozialer Medien in unserem täglichen Leben stetig zunimmt. Auch wenn wir selbst es nicht so wahrnehmen, verbringen wir mehr Zeit auf sozialen Netzwerken, als uns bewusst ist. Wir nutzen Social Media zu Informationszwecken, zur Kontaktpflege oder zur Unterhaltung.
Durchschnittlich 23 Tage im Jahr – oder hochgerechnet auf unsere ganze Lebenszeit 3 Jahre und 8 Monate – verbringen wir auf sozialen Netzwerken. Dabei liegt Österreich im weltweiten Vergleich mit 1 Stunde und 32 Minuten eher am unteren Ende einer Skala, welche die Zeit, die wir täglich auf sozialen Netzwerken verbringen, vergleicht. TikTok liegt mit deutlichem Abstand an vorderster Stelle: Knapp 32 Stunden pro Monat wird die Social Media App vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen genutzt. Quer durch alle Altersgruppen beansprucht auch YouTube (16 Stunden) einen großen Anteil unserer Zeit, gefolgt von Instagram, Facebook und Snapchat.
Rund 47 Prozent der österreichischen Bevölkerung nutzt soziale Netzwerke täglich oder fast täglich. Das meistgenutzte soziale Netzwerk Österreichs ist weiterhin WhatsApp (7,7 Millionen), gefolgt von YouTube (7,3 Millionen) und Facebook (5,2 Millionen). Das größte Wachstum verzeichneten die unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen beliebten Social Media-Plattformen Snapchat und TikTok, aber auch Pinterest und LinkedIn. Jede dieser Plattformen konnte seit letztem Jahr einen Zuwachs von mehr als 350.000 NutzerInnen verzeichnen.
Was macht Social Media so attraktiv?
Soziale Plattformen bieten den ÖsterreicherInnen die Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren und sich zu vernetzen. Außerdem ist Social Media eine Plattform für Selbstdarstellung, wo wir unser Leben präsentieren können. Durch die Anzahl an FollowerInnen und Likes erfahren wir eine Art Belohnung, die unser Selbstwertgefühl stärkt. FOMO (Fear Of Missing Out) ist ein weiterer Beweggrund, das Smartphone zu zücken, um keine Neuigkeiten zu verpassen. Über soziale Medien erhalten wir Zugang zu Infos und aktuellen Ereignissen, außerdem bieten sie uns jederzeit Unterhaltung und Ablenkungen. Viele nutzen Social Media, um zu entspannen und abzuschalten. Dabei ist den meisten jedoch nicht bewusst, dass dieses Verhalten zu einem gewissen Suchtpotential führt.
Googeln ist für Boomer
Die junge Generation nimmt bei der Suche nach Informationen nicht mehr den Umweg über klassische Suchmaschinen wie Google, sondern nutzt dafür YouTube, Instagram, TikTok & Co. Obwohl WhatsApp weiterhin die meistgenutzte Social Media-Plattform unter Österreichs Jugendlichen ist, kommunizieren sie auch über eine Vielzahl weiterer Kanäle untereinander. Im Trend liegt auch BeReal – mit 13 Prozent mehr NutzerInnen als im Vorjahr. Die Social Media-Plattform wird von 31 Prozent aller Jugendlichen in Österreich genutzt.
Vor allem die junge Generation ist über klassische Medien kaum mehr zu erreichen. Daher findet sich im Social Media Report auch dieses Jahr wieder ein umfangreiches EXTRA zu Social Media Marketing in Österreich. Das Whitepaper “Social Media Marketing 2024” steht kostenlos als Download bereit und kann hier heruntergeladen werden.














