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21 Jahre vor dem Bildschirm: Österreicher:innen verbringen mehr als ein Viertel ihres Lebens online

Neue Daten von NordVPN zeigen, dass Österreicher:innen derzeit 44 Stunden und 7 Minuten pro Woche im Internet verbringen – davon 4 Stunden und 28 Minuten beim Streamen von TV-Sendungen und Filmen, 3 Stunden und 31 Minuten in sozialen Medien.

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Eine neue Studie des Cybersicherheitsunternehmens NordVPN zeigt, dass die Menschen in Österreich im Durchschnitt 21 Jahre, 7 Monate und 27 Tage ihres Lebens mit dem Internet verbunden sein werden. Durchschnittlich beginnen sie ihren Tag online um 7:00 Uhr morgens und gehen erst um 21:00 Uhr offline.

Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 82 Jahren verbringen Österreicher:innen rechnerisch mehr als ein Viertel ihres Lebens online. Mit der zunehmenden Zeit im Netz wandelt sich auch das digitales Dasein: Im Jahr 2026 hat sich KI von einer Neuheit zu einem festen Bestandteil des Alltags entwickelt, den viele Menschen regelmäßig nutzen.

„Zwei Jahrzehnte online zu verbringen, ist weit mehr als eine bloße Statistik. Es ist ein grundlegender Wandel unserer menschlichen Erfahrung“, so Marijus Briedis, CTO bei NordVPN. „Wir erleben gerade, wie digitale Plattformen unseren Alltag immer mehr einnehmen. Die Grenze zwischen ‚realem Leben‘ und ‚Online-Leben‘ ist praktisch verschwunden, wodurch wir angreifbarer denn je sind.“

Je mehr Zeit Menschen online verbringen, desto größer sind die Möglichkeiten für Betrug oder den übermäßigen Austausch persönlicher Daten. Zudem greifen digitale Gewohnheiten zunehmend auf alle Lebensbereiche über: von der Arbeit und Freizeit bis hin zum KI-gestützten Support.

Binge-Watching, Scrollen und die KI-Revolution

Die Art und Weise, wie die Österreicher:innen ihre Zeit online verbringen, ist stark auf Unterhaltung ausgerichtet, wobei das Ansehen von Serien und Filmen mit 4 Stunden und 28 Minuten pro Woche nach wie vor die dominierende Aktivität ist. Dicht darauf folgen das Musikhören (3 Std. 56 Min.) und das Scrollen in den sozialen Medien (3 Std. 31 Min.), während das Anschauen von Online-Videos bei 3 Stunden und 29 Minuten pro Woche liegt.

Inmitten dieses Unterhaltungsbooms hat sich die KI einen festen Platz erobert: Die Menschen in Österreich verbringen mittlerweile jede Woche 45 Minuten damit, mit KI-Chatbots zu plaudern. Während derzeit nur 13 % KI als „unverzichtbaren“ Teil ihres Alltags betrachten, glauben 16 % bereits, dass die Technologie ihr Online-Leben verbessert hat.

Österreicher:innen geben trotz wachsender Sicherheitsbedenken persönliche Daten online preis

Trotz wachsender Bedenken hinsichtlich der digitalen Sicherheit gehen die Menschen in Österreich nach wie vor bemerkenswert offen mit ihren sensibelsten personenbezogenen Daten um.

Die Studie ergab, dass 70 Prozent ihren vollständigen Namen online preisgegeben haben, 69 Prozent ihr Geburtsdatum und 54 Prozent ihre vollständige Wohnadresse auf verschiedenen Online-Plattformen angegeben haben. 36 Prozent haben auch ihren Beziehungsstatus online veröffentlicht.

Die Bereitschaft zum Teilen dieser Informationen bleibt bestehen, während 19 Prozent der Österreicher:innen zugeben, dass sie sich keinen ganzen Tag ohne Internet vorstellen können. Diese ständige Vernetzung hat zu einer wachsenden „Second-Screen“-Kultur geführt: 27 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in sozialen Medien unterwegs sind, während sie gleichzeitig Serien oder Filme schauen.

„Die Art und Weise, wie wir Technologie nutzen, geht weit über den reinen Konsum von Inhalten hinaus – sie ist mittlerweile tief in unserem Alltag verwurzelt“, sagt Briedis. „Während viele beim Teilen von arbeitsbezogenen Informationen mit KI-Tools vorsichtig sind – lediglich 3 Prozent geben an, vertrauliche Dokumente geteilt zu haben –, sind sie oft viel eher bereit, persönliche Daten preiszugeben.“

“Da KI immer mehr zu einem Teil unseres Alltags wird, muss sich auch unser Sicherheitsansatz weiterentwickeln. Um unsere Daten und in weiterer Folge uns selbst zu schützen, reicht es nicht mehr aus, nur sichere Passwörter zu erstellen. Es bedeutet auch, zu verstehen, wie unsere Daten von den KI-Systemen, mit denen wir täglich interagieren, erfasst, genutzt und verarbeitet werden“, so CTO Briedis weiter.

21 Jahre digitales Leben – so bleibt man geschützt

Um das Online-Leben vor den aufkommenden Risiken des KI-Zeitalters zu schützen, teilt Briedis diese wesentlichen Sicherheitsschritte:

  • Achten Sie auf Datenlecks und Identitätsdiebstahl
  • Verwenden Sie vertrauenswürdige Sicherheitssoftware
  • Überprüfen Sie Links, E‑Mails und unaufgeforderte Nachrichten
  • Geben Sie keine sensiblen persönlichen oder finanziellen Daten an KI-Tools und Online-Plattformen weiter
  • Nutzen Sie ein Antivirus der neuesten Generation
  • Seien Sie wachsam gegenüber neuen Phishing-Methoden
  • Schützen Sie vertrauliche Gespräche

„Da die Tools, die wir nutzen, immer intelligenter werden und wir immer mehr Zeit online verbringen, ist die beste Verteidigung eine Kombination aus moderner Verschlüsselung und einer gesunden Skepsis gegenüber den digitalen Interaktionen, die wir einst für selbstverständlich hielten“, erklärt Briedis.

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