Peter Rosenkranz, media4more Founder und CEO
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Peter Rosenkranz, media4more Founder und CEO

Peter Rosenkranz, media4more: „Preise, Auszeichnungen und Awards sind weit mehr als nur Eitelkeit – sie sind ein Qualitätskompass.”

Am 8. Juni findet der Marketingtag 2026 statt, wo Peter Rosenkraz, media4more Founder und CEO, als Speaker fungiert. Im Anschluss daran folgt die Verleihung des Staatspreis Marketing. Jetzt Tickets sichern!

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Marketingtag 2026 am 8. Juni in Wien (Stage 3)

Marketingtag 2026 am 8. Juni in Wien 🚀

14 Programmpunkte auf 2 Bühnen: KI, Performance, Brand Narrative, Attention Metrics, Gaming & mehr. Mit Top-Speaker von Sisterhood Berlin, Fabasoft, RMS Austria, Österreichischer Post, Pixelart, media4more u. v. m. Jetzt Ticket sichern!

Der Staatspreis Marketing gilt als höchste staatliche Auszeichnung für Marketing in Österreich – was bedeutet so ein Preis heute überhaupt noch in einer Branche, die sich permanent verändert?

Peter Rosenkranz: Preise, Auszeichnungen und Awards sind weit mehr als nur Eitelkeit – sie sind ein Qualitätskompass. In einer Branche, die sich durch technologischen Wandel ständig neu erfindet, fungiert der Staatspreis als objektiver Gradmesser für Exzellenz. Er bietet Kunden und Agenturen die nötige Bestätigung von außen, dass eine Strategie nicht nur „laut” war, sondern substanziell funktioniert hat. Letztlich fördert dieser Wettbewerb die Evolution der gesamten Branche: Wer sieht, was möglich ist, setzt die Messlatte für das nächste Jahr höher.

Der Marketingtag findet unmittelbar vor der Staatspreis-Gala statt und versteht sich als Ort für Austausch, Trends und Inspiration. Was erwartest du dir persönlich von diesem Tag?

Rosenkranz: Das Programm verspricht eine dichte Taktung an Impulsen. Ich erwarte mir nicht nur Antworten von den Keynotes, sondern die richtigen Fragen aus dem fachkundigen Publikum. In Zeiten, in denen sich die digitale Uhr gefühlt immer schneller dreht, ist dieser physische, offene Austausch essenziell. Wir müssen weg vom Silo-Denken und hin zu einem echten Sparring über Disziplinen hinweg.

Was sollten Besucher:innen aus deinem Vortrag unbedingt mitnehmen?

Rosenkranz: Ganz klar: Vertrauen ist die härteste Währung der Performance. Wir verlieren uns oft in Metriken und Algorithmen, vergessen dabei aber, dass am Ende ein Mensch eine Entscheidung trifft. In einer austauschbaren Digitalwelt gewinnt nicht der mit dem niedrigsten Preis, sondern der mit dem höchsten Vertrauenskapital. Marken müssen heute radikal authentisch sein, um in der Informationsflut nicht nur gesehen, sondern geglaubt zu werden. Wer Vertrauen aufbaut, senkt langfristig seine Akquisitionskosten – das ist die beste Performance-Strategie.

Wenn wir an die Marketingwelt 2030 denken: Welche Fähigkeit wird für Marketer:innen wichtiger sein als jedes Tool oder jede Plattform?

Rosenkranz: Die wichtigste Fähigkeit ist die selektive Ignoranz kombiniert mit strategischem Weitblick. Wir werden 2030 in Tools ertrinken. Die Kunst wird es sein, den Überblick zu behalten und eben nicht jedem Hype sofort hinterherzurennen. „Man muss lernen, das Rauschen vom Signal zu unterscheiden.” Es geht um die Einordnung: Passt diese Innovation wirklich zu meinen Werten und meinen Kunden? Oft ist der Second-Mover der wahre First-Mover, weil er aus den Fehlern der Pioniere lernt und Ressourcen dort einsetzt, wo sie echte Wirkung zeigen, statt sie im Feuer eines kurzfristigen Trends zu verbrennen. Empathie und Urteilsvermögen schlagen jeden Algorithmus.

Hier geht es zum Ticketshop des Marketingtag 2026, der am 8. Juni in der Stage 3 in Wien stattfinden wird. Im Anschluss findet die Verleihung des Staatspreis Marketing 2026 statt, hier geht es zum Ticketshop.

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