
PwC Österreich
Herr Dipplinger, Sie und Ihr Team sind die Sieger in der Kategorie „Transformation“ der diesjährigen Digital Impuls Awards der Tageszeitung „Die Presse“ in Kooperation mit Drei Business. Was bedeutet Ihnen der Award?
Gerald Dipplinger: Der Award ist eine sehr schöne Anerkennung für uns. Wir waren zwar innerhalb unseres Teams immer von dem Projekt überzeugt, aber es freut uns ganz besonders, durch eine externe Bewertung bestätigt zu werden.
Was macht das Siegerprojekt „KOIA“ in wenigen Worten aus?
Dipplinger: Für mich persönlich ist es die Mischung aus Technologie und Psychologie, Wissenschaft und Anwendung in der Praxis. Wir wollten in einer spielerischen und modernen Art und Weise erreichen, dass wir – ganz nach dem Motto „Hire for attitude not for skills“ – einen Beitrag zur Verbesserung des richtigen Fits zwischen den Werten von zukünftigen MitarbeiterInnen und denen des Unternehmens leisten. Der Einsatz von VR im Rahmen von KOIA ermöglicht den Blick auf eine weitere Facette der Persönlichkeit des Bewerbers, aber auch des Unternehmens – dadurch wird Subjektivität in der Entscheidungsfindung auf Unternehmensseite reduziert und gleichzeitig die Basis für die Entscheidung des Bewerbers gestärkt. Der Bewerber erhält so ein umfassendes und ganzheitliches Bild des Unternehmens. KOIA stellt somit für beide Seiten eine gute Grundlage für den weiteren Prozess dar.
Warum glauben Sie, hat das Siegerprojekt „KOIA“ in der Kategorie „Transformation“ gewonnen?
Dipplinger: Ich glaube, dass wir einerseits mit unserem sehr motivierten, interdisziplinären und sehr diversen Team und der Mischung aus praktischer Anwendung und Einhaltung wissenschaftlicher Standards überzeugen konnten. In der digitalen Transformation ist der wichtigste Schritt, den ERSTEN Schritt zu tun – und den haben wir mit KOIA gemacht.
Welche (Produkt)-Eigenschaften muss Ihrer Meinung nach ein ehrwürdiger Digital Impuls Award-Gewinner mitbringen?
Dipplinger: Aus meiner Sicht ist es wichtig, Impulse für andere zu geben, sprich Eigenschaften zu zeigen, die andere inspirieren, ebenfalls tätig zu werden. Beispiel KOIA: die Kosten für die Technologie haben sich in Grenzen gehalten – was das Produkt ausmacht, sind die Zeit, Energie und das Herzblut, welche das Team hineingesteckt hat. Wir hoffen, dass auch andere davon inspiriert werden.
Welchen Stellenwert haben Awards generell für Sie und PwC?
Dipplinger: Wie bereits erwähnt ist es jedenfalls eine schöne Anerkennung. PwC wird wahrscheinlich in Österreich noch vorwiegend als Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen und noch nicht als Digital Frontrunner wahrgenommen – obwohl wir wirklich große Schritte in all unseren Geschäftsbereichen nach vorne gemacht haben. Solche Awards helfen uns, der Öffentlichkeit und in den entsprechenden Communities zu zeigen, über welche Innovationskraft wir bei der Digitalisierung hier bei PwC Österreich verfügen.














