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© kauftregional

Der Obertrumer Roland Bamberger gründete während des ersten Corona-Lockdown den regionalen Marktplatz kauftregional. Gemeinsam mit seinem Team forscht er zum Thema Green eCommerce.

kauftregional: Regionales Einkaufsportal forscht zum Thema Green eCommerce

Das Portal kauftregional.shop, das während des ersten Lockdowns gegründet wurde, freut sich über einen Forschungsauftrag zum Thema Green eCommerce. Alle Unternehmen auf kauftregional haben ihren Sitz in Österreich und sind in Österreich steuerpflichtig.

Der Obertrumer Roland Bamberger gründete während des ersten Corona-Lockdown den regionalen Marktplatz kauftregional. Innerhalb weniger Wochen realisierte er mit geringem finanziellem Aufwand ein Portal mit rund 500 regionalen Anbietern, um ihnen ein Schaufenster für ihre Produkte zu bieten. Im Laufe der Jahre wurde kauftregional sukzessive ausgebaut und umfasst heute über 3.000 regionale Erzeuger und Händler. Die Betreiber von kauftregional.shop befinden sich derzeit in einem Förderprojekt der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) zum Thema „Green eCommerce”. Ziel des Projektes ist es, das Online-Shopping durch klimafreundliche Lieferungen und Änderungen im Nutzerverhalten nachhaltiger zu gestalten. Außerdem soll dem Konsumdruck in den Tagen um den Black Friday entgegengewirkt werden, der die Menschen dazu verleitet, unnötige Dinge zu kaufen, die sie eigentlich gar nicht brauchen.

Roland Bamberger zum Forschungsprojekt: „Das übergeordnete Ziel von Green eCommerce ist die Konzeption, Entwicklung und Evaluierung innovativer technologischer, verhaltensbasierter und logistischer Add-ons. Diese erweitern bestehende Online-Shops mit dem Ziel der Verkehrsvermeidung, ‑verlagerung und ‑optimierung auf der letzten Meile. Darüber hinaus sollen die implementierten Add-ons und ihre verhaltensverändernden Effekte im Rahmen mehrerer Praxistests validiert werden.” Diese Add-ons können logistische (Transportmittel, Sammelbestellungen, regionale Lieferanten), technologische (Chatbots, Fitting-Tools zur virtuellen Anprobe) oder verhaltensbasierte (Loyalty-System, Rabatte und vieles mehr) Interventionen sein. Ziel ist es, Retouren und mehrfache Zustellversuche zu minimieren, Bestellungen zu bündeln sowie die Direktzustellung regionaler Produkte und klimafreundliche Transportmittel zu fördern.

Emissionsfreie Zustellung in Wien

Erste Maßnahmen innerhalb des Green eCommerce Projekts sind die Ermöglichung einer emissionsfreien Zustellung von bestellten Waren in Wien durch die Firma Erive sowie die Einführung des Treueprogramms „Vom Grünen Käfer zum Grünen Bär”, das Kunden belohnt, die lokale Produkte und Anbieter unterstützen. Bei jeder Bestellung von regionalen, nachhaltigen und biologischen Produkten werden Punkte gesammelt, die gegen exklusive Vorteile und Prämien eingetauscht werden können.

Heimische Wirtschaft durch Regionalität fördern

Eine Besonderheit von kauftregional ist, dass ausschließlich Unternehmen gelistet werden, die ihren Sitz in Österreich haben und zu 100 Prozent in Österreich steuerpflichtig sind. Unsere Vision ist klar, sagt Bamberger: „Wir wollen die heimische Wirtschaft stärken, der Black-Friday-Mentalität entgegenwirken und möchten gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz leisten”. Vor dem Hintergrund dieser Ziele hat das Portal während der Pandemie seine Strategie überdacht und setzt nun verstärkt auf Green eCommerce. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen, um eine nachhaltige und bewusste Konsumkultur zu fördern.

Elisa Krisper

Elisa Krisper

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