Die Zahl der insgesamt ausgeschriebenen Jobs auf dem österreichischen XING Stellenmarkt war im März 2020 beinahe dieselbe wie im März 2019, es waren in Summe sogar um ca. zwei Prozent mehr Jobs verfügbar. Einige Branchen stechen durch deutlich mehr offene Stellen hervor als im März 2019: Öffentlicher Dienst, Consulting, Personaldienstleistungen,IT, Marketing und Telekommunikation. „Was sich allerdings stark verändert hat, ist die Anzahl der Jobs, die neu dem Stellenmarkt hinzufügt wurden. Je länger die Coronakrise dauert, umso weniger neue Jobangebote werden online gestellt“, so Kristina Knezevic, Country Managerin XING Österreich, die eine Erholung am Jobmarkt in der zweiten Jahreshälfte erwartet. Eine deutliche Bewegung kam in den letzten Wochen in die Klickzahlen am XING Stellenmarkt:im März 2020 wurde jeder neu ausgeschriebene Job durchschnittlich doppelt so oft angeklickt wie im März 2019.
„Die Zahl derjenigen, die an neuen Aufgaben interessiert sind und aktiv Jobs suchen, hat sich signifikant erhöht, was – mit Blick auf die aktuellen Arbeitsmarktzahlen – nicht überraschend ist. Wir konnten aber auch feststellen, dass die Mitglieder auf XING insgesamt aktiver sind und das Angebot intensiver nutzen“, so Knezevic, die von einem Plus von 39 Prozent bei den Weekly Active Usern auf XING im März 2020 (verglichen mit März 2019) spricht und dies darauf zurückführt, dass die Menschen mehr Zeit haben in der Krise, besipielsweise aufgrund von Kurzarbeit.
Unternehmen sollen Chance nutzen
Für Unternehmen, die aktuell Mitarbeiter suchen und Jobs ausgeschrieben haben beziehungsweise dies planen, sind die erhöhten Klickzahlen sehr positiv zu bewerten und eine Chance, jetzt die richtigen Mitarbeiter zu finden. Dies gilt vor allem in jenen Branchen, die vermehrt Jobs ausschreiben, wie beispielsweise IT, Marketing und Telekommunikation. Zudem sollten Employer Branding-Maßnahmen gerade jetzt nicht vernachlässigt werden, denn Unternehmen, die sich auch in der Krise als guter Arbeitgeber positionieren, sind umso attraktiver für High Potentials und können nach der Krise leichter alle Kräfte durch eine starke Arbeitgebermarke mobilisieren.














