Der Eurovision Song Contest kehrt 2026 nach Österreich zurück. Für die Umsetzung des weltweit größten Musik-Events hat der ORF unter Generaldirektor Roland Weißmann eine eigene Projektstruktur eingerichtet. Geleitet wird das ESC-Vorhaben von Executive Producer Michael Krön. Nun wurden weitere Schlüsselrollen besetzt: Nina Kaiser übernimmt die kommerzielle Verantwortung, Claudio Bortoli wird technischer Leiter, und Anja Lenhart unterstützt die Projektleitung organisatorisch.
Nina Kaiser verantwortet kommerzielle Agenden
Mit Nina Kaiser konnte der ORF eine erfahrene Medienmanagerin für den Bereich Commercial gewinnen. Die langjährige ProSiebenSat.1 PULS 4‑Managerin ist Mitbegründerin des 4GAMECHANGERS-Festivals und auf internationale Kooperationen, Storytelling und Eventplanung spezialisiert. Für ihre Tätigkeit beim ESC wird Kaiser vom Privatsender freigestellt. Sie fungiert als Schnittstelle zwischen dem ORF und der EBU, dem europäischen Song-Contest-Veranstalter. 2024 wurde Kaiser von Internet World Austria und iab austria als Digital Superhero of the year in der Kategorie Innovation ausgezeichnet.
„Es ist mir eine große Ehre, bei diesem internationalen Großereignis im Kernteam dabei sein zu dürfen. Ich danke den verantwortlichen im ORF für diese once in a lifetime Chance und das Vertrauen sowie meinen Co-CEOs Thomas Gruber und Bernhard Albrecht für diese echte medienhausübergreifende Power of Cooperation. Ich freue mich sehr auf das Team und diese große Aufgabe.“, so Nina Kaiser über ihre neue Aufgabe.
Technische Leitung in erfahrener Hand
Claudio Bortoli bringt jahrzehntelange Erfahrung als technischer Produktionsleiter im ORF ein. Bereits 2015 war er Teil des ESC-Teams in Wien. Beim kommenden Bewerb übernimmt er gemeinsam mit Christine Tichy die technische Abwicklung der Showproduktion. Zuletzt war Bortoli auch bei internationalen Sportgroßereignissen wie der Ski-WM in Saalbach und den Olympischen Spielen in Paris im Einsatz.
Anja Lenhart, die bereits beim ESC 2015 mitwirkte, übernimmt als Executive Assistant die Koordination zwischen den Produktionsbereichen und das Stakeholder-Management. Ihr besonderes Augenmerk liegt auf den Themen Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit – zwei Aspekte, die beim ESC 2026 gezielt gestärkt werden sollen.













