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Bei Honeypot bewerben sich Unternehmen bei IT-Talenten.

Berliner Start-up Honeypot geht in Wien an den Start

Das Online-IT-Fachkräfteportal Honeypot kommt nach Wien und ermöglicht Unternehmen einen leichteren Zugang zu Softwareentwicklern.

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Das Start-up Honeypot hat angesichts des Fachkräftemangels im IT-Bereich die klassische Jobvermittlung umgedreht: Bei Honeypot bewerben sich Unternehmen bei IT-Talenten. Derzeit sind 130.000 IT-Fachkräfte und 2.000 Unternehmen auf der Jobplattform registriert. Darunter sind Firmen wie der Optik-Konzern Zeiss, der Immobilienmakler Engel & Völkers, der Online-Versandhändler Zalando und der TV-Konzern ProSiebenSat1. Nun startet Honeypot auch in der Bundeshauptstadt und einige heimische Start-ups sind bereits auf Mitarbeitersuche, unter anderem Tourradar, mySugr, whatchado, Bitpanda und die Online-Bank N26. 

Das Karrierenetzwerk New Work (vormals Xing) hat im Frühjahr das Berliner Start-up Honeypot übernommen. Der Basiskaufpreis betrug 22 Millionen Euro und kann in den nächsten drei Jahren beim Erreichen bestimmter Geschäftsziele auf bis zu 57 Millionen Euro steigen. 

„Wir wollen uns innerhalb der nächsten dreieinhalb Jahre als Unternehmen verzehnfachen und weiter in Europa expandieren”, so Honeypot-Mitgründerin Emma Tracey. „Derzeit haben wir Honeypot-Offices in Berlin und Amsterdam und können Unternehmen wie Entwickler in ganz Deutschland und den Niederlanden helfen. Wien erschien uns hier als sehr natürlicher nächster Schritt.”

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