Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – und schaffen positive Markenerlebnisse. Wie die emotionale Aufladung der so genannten Exit Experience beim Online-Shopping bei den KundInnen im Detail ankommt und worauf MarketingspezialistInnen im Online-Handel wie auf Herstellerseite achten sollten, damit Einkaufsmitgaben Awareness schaffen, Konsumenten binden und aus zufriedenen Kunden bestenfalls überzeugte Markenbotschafter machen, zeigen die folgenden Zahlen.
Online-ShopperInnen lieben Dankeschön-Angebote
Knapp drei Viertel der von userwerk befragten Online-ShopperInnen (70,5 Prozent) freuen sich grundsätzlich, wenn ihnen nach dem Einkauf „Dankeschön“-Angebote angezeigt werden. Etwas mehr als ein Fünftel (21,7 Prozent) steht den Goodies eher neutral gegenüber und lediglich eine kleine Minderheit von 7,8 Prozent ist damit nicht zu begeistern.
Warum Online-ShopperInnen „Dankeschön“-Angebote nutzen
Die Motive sind sehr unterschiedlich – das Ergebnis recht eindeutig: Dankeschön-Angebote haben Konjunktur. Die Gründe, warum Online-ShopperInnen die smarten Goodies gerne in Anspruch nehmen, reichen von der Bekanntheit des Produktes bzw. der Marke (42,9 Prozent) über die Neugier auf spannende Neuheiten (25,3 Prozent) und den perfekten Fit zur Person bzw. den individuellen Bedürfnissen (19,1 Prozent) und bis zum attraktiven Probierpreis (9,3 Prozent).
Jede/r Vierte schlägt bei den Vorteilsangeboten regelmäßig zu
Auch wenn die Online-Marketing-Disziplin noch relativ jung ist, hat Checkout-Marketing bereits eine eingefleischte Fangemeinde. Jede/r Fünfte (20,8 Prozent) nutzt die ihm angebotenen Vorteilsangebote häufiger bis immer. Vier von zehn Befragten (44,5 Prozent) haben diesen Service ihres Online-Shops erst einmal genutzt. Über ein Drittel (34,7 Prozent) nimmt „Dankeschön“-Angebote noch eher selten wahr.
Mehrheit erwartet, dass „Dankeschön“-Angebote nichts kosten
Beim Thema Bezahlen für „Dankeschön“-Angebote scheiden sich die Geister. Etwas mehr als jede/r Vierte (42,7 Prozent ) wäre bereit, für entsprechende Goodies gegebenfalls etwas zu bezahlen. Für die Mehrheit der BefragungsteilnehmerInnen (57,3 Prozent) sollten Vorteilsprodukte und ‑services indes einen klaren Geschenkcharakter haben und nichts kosten.
Sieben von zehn der befragten Online-ShopperInnen (69,1 Prozent) geben an, bislang gute Erfahrungen mit „Dankeschön“-Angebote und ihrer Abwicklung gemacht zu haben. Knapp ein Drittel (30,9 Prozent) hat schon einmal Probleme mit Einkaufsmitgaben gehabt, die häufig auf bspw. Missverständnisse bezüglich der Angebotsbedingungen oder Lieferprobleme aufgrund schnell vergriffener Angebote zurückzuführen sind. Die überwiegend positive Erfahrung spiegelt sich dann auch in der Weiterempfehlungsbereitschaft der NutzerInnen von Vorteilsprodukten wider: Zwei Drittel (67,5 Prozent) würden zur Nutzung von „Dankeschön“-Angeboten raten, über ein Fünftel (22,2 Prozent) sogar mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit. Lediglich 6,3 Prozent würden dies auf keinen Fall tun.
Smartes Checkout-Marketing beeinflusst die Shoptreue positiv
Vorteilsprodukte- und ‑services, die den Geschmack, die Bedürfnisse und die Interessen der KundInnen treffen, können sich positiv auf die Shoptreue auswirken. Vier von zehn UmfrageteilnehmerInnen (38,8 Prozent) geben an, dass sie sich aufgrund einer attraktiven Auswahl an „Dankeschön“-Angeboten (immer) wieder für einen Shop entscheiden würden. Für rund ein Drittel (32,2 Prozent) spielt die Möglichkeit, auf neue Produkte und Services zu stoßen und spontan noch ein Schnäppchen zu ergattern, zumindest teilweise eine Rolle, wenn es darum geht, wo online eingekauft wird. Drei von zehn Befragten (29 Prozent) treffen ihre Shopwahl unabhängig davon.
Aus ErstbestellerInnen überzeugte WiederkäuferInnen machen
„Dankeschön“-Angebote haben ein hohes Potenzial, aus ErstbestellerInnen überzeugte WiederkäuferInnen zu machen – sogar dann, wenn die Vorteilskonditionen wegfallen. Ein Viertel der von userwerk befragten Online-ShopperInnen (25,4 Prozent) gibt an, schon ein-mal ein Produkt bzw. einen Service, den er als „Dankeschön“ bestellt und kennen gelernt hat, später regulär gekauft zu haben. Für drei von zehn Befragten (28 Prozent) trifft dies zumindest teilweise zu. Bei über einem Viertel (28,4 Prozent) haben die Vorteilsangebote überhaupt keine Wiederkaufeffekte.
Dr. Markus Kalb, CEO userwerk, erklärt: „Unsere Umfrage zeigt: Online-ShopperInnen lieben ‚Dankeschön‘-Angebote. Intelligent gemacht bietet Checkout-Marketing mit exklusiven Vorteilsprodukten und ‑services Online-Shops zahlreiche Möglichkeiten und Potenziale, KundInnen zu gewinnen und zu binden und umfangreich von positiven viralen Effekten zu profitieren. Shopping-Plattformen können ein wirkungsvolles One-Click-Upselling direkt in der Kaufphase betreiben, Hersteller profitieren von neuen Möglichkeiten der effizienten Generierung von Neukunden. Wichtig dabei ist die konsequente Individualisierung der Angebotsauswahl sowie eine verbraucherfreundliche Konditionengestaltung, die das Vertrauen in die ‚Dankeschön‘-Angebote und ihre Akzeptanz stärkt. Dafür braucht es intelligente und vor allem qualitativ hochwertige Konzepte. Dann kann Checkout-Marketing ein extrem performancestarkes und effizientes Marketinginstrument sein.“














