Nach über zwei Jahrzehnten mit einem überholten Auftritt war die Aufgabe klar: Die Österreichische Kinderhilfe sollte kommunikativ neu aufgestellt, digital sichtbar gemacht und als Marke wiedererkennbar werden.
Achtzehn Grad entwickelte dafür ein Branding, das den seit rund fünfzig Jahren bekannten Marienkäfer als zentrales Zeichen bewahrt und zugleich in eine zeitgemäße visuelle Sprache übersetzt. Damit wird ein historisches Element der Organisation als wiedererkennbares Brandelement etabliert.
„Die Rechte von Kindern berücksichtigend, setzt die Österreichische Kinderhilfe Schritte gegen Kinderarmut und gibt Kindern mit Behinderung eine Stimme. Mit dem neuen Auftritt schaffen wir erstmals eine konsistente Grundlage für unsere Kommunikation – von der Marke bis zur Kampagne. Das hilft uns, klarer aufzutreten, Vertrauen aufzubauen und unsere Arbeit für armutsbetroffene Kinder sichtbarer zu machen“, so Dr. Germain Weber, Präsident Österreichische Kinderhilfe.
Verschobene Lebensrealitäten als Leitidee
Geprägt wird der Auftritt von der Leitidee der „verschobenen Lebensrealitäten“: Kinderarmut verändert Perspektiven und stellt für betroffene Kinder vieles auf den Kopf. Dieser Gedanke verbindet Branding und Kampagne – sichtbar insbesondere in der Typografie sowie in der visuellen und sprachlichen Kommunikation.
Die Kampagne macht erfahrbar, was Kinderarmut im Alltag bedeutet: Kinder übernehmen zu früh Verantwortung, müssen verzichten und erleben dieselbe Welt unter völlig anderen Voraussetzungen. Aus diesem Insight entsteht ein visuelles und sprachliches System, das über die Kanäle TV, Kino, Hörfunk, Out-of-Home und Website hinweg konsequent weitergeführt wird.
„Wir wollten eine Idee entwickeln, die nicht nur kurzfristig Aufmerksamkeit erzeugt, sondern über mehrere Jahre trägt. Kinderarmut stellt Lebensrealitäten auf den Kopf – genau diesen Gedanken haben wir typografisch, visuell und tonal in die Marke eingeschrieben“, sagt Anna Benda, Creative Director bei Achtzehn Grad.














