Ab Ende April und somit rechtzeitig zur „Hauptsaison“ sind Hochzeiten in Österreich wieder erlaubt – allerdings vorerst mit einer reduzierten Personenzahl, nämlich fünf Personen. Die Standesbeamten müssen zustimmen, wenn das zukünftige Brautpaar auf die Eltern und den Trauzeugen besteht – inklusive Mund- und Nasenschutz. Wer den Hochzeitstermin nicht verschieben kann oder will, muss kreativ werden: „Gerade in diesen unsicheren Zeiten wollen viele Verlobte nicht länger warten, sondern ihrem Heiratswunsch nachgehen”, erklärt Sabrina Feichtinger, Wedding Planner und Mitbegründerin des neuen Start-ups Wedding Stream. „Viele Paare stehen derzeit vor der schwierigen Frage, ob Sie die Hochzeit wie geplant ausrichten oder verschieben sollen. Ein professionell aufgesetzter Stream stellt sicher, dass niemand von der Hochzeit ausgeschlossen wird“, unterstreicht Lucas Dirnbacher, der sich unter anderem für die technische Umsetzung des neuen Hochzeits-Tools verantwortlich zeigt. Beide bestätigen, dass immer mehr Brautpaare den Wunsch äußern, ihre Hochzeit per Livestream mit ihrer Familie, ihren Freunden und Kollegen zu teilen.
Die gestiegene Nachfrage nach Live-Streams hat Feichtinger und Dirnbacher dazu veranlasst, ihre langjährige Erfahrung in der Hochzeitsbranche zu bündeln und mit weddingstream.at den ersten Hochzeits-Streaming-Service Österreichs zu lancieren. Das Wichtigste für beide war die einfache Handhabung, so ist weder eine App noch ein Download notwendig. Kurz vor der Hochzeitszeremonie wird ein geschützter Link an alle Gäste verschickt, über den man einfach live gehen kann. Zudem können das eigene Hochzeitslogo sowie ein Intro in den Stream integriert werden. Auf Wunsch ist auch ein Stream via Social Media möglich. Dieser Service soll es auch über die Coronakrise hinaus ermöglichen, beispielsweise im Ausland lebende Verwandte miteinzubeziehen.













