© Thomas Unterberger

Sabine Auer-Germann, Geschäftsführerin von adverserve

Sabine Auer-Germann, adverserve: „Der Marketingtag zeigt für mich sehr gut, wo Marketing aktuell steht: in einer Phase der Neuorientierung.”

Am 8. Juni findet der Marketingtag 2026 statt, wo Sabine Auer-Germann, CEO von adverserve, als Speakerin fungiert. Im Anschluss daran folgt die Verleihung des Staatspreis Marketing. Jetzt Tickets sichern!

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Wie wirksam und glaubwürdig ist nachhaltige Kommunikation heute noch? Teilen Sie Ihre Einschätzung und helfen Sie uns, ein realistisches Bild für Österreich zu zeichnen. Als Dankeschön werden insgesamt fünf Conference Passes für die MARKETING X (13.–14. Oktober 2026 in Wien) verlost.

Der Staatspreis Marketing gilt als höchste staatliche Auszeichnung für Marketing in Österreich – was bedeutet so ein Preis heute überhaupt noch in einer Branche, die sich permanent verändert?

Sabine Auer-Germann: Gerade weil sich unsere Branche so rasant verändert, gewinnt eine Auszeichnung wie der Staatspreis Marketing an Bedeutung. Er steht nicht für kurzfristige Kampagnenerfolge, sondern für nachhaltige Wirkung, strategische Exzellenz und Verantwortung im Umgang mit Kommunikation. In einer Zeit, in der viele Trends kommen und gehen, ist der Staatspreis ein Qualitätsanker: Er zeigt, dass gutes Marketing messbar funktioniert, relevant bleibt und gesellschaftlich wie wirtschaftlich Wirkung entfaltet. Für uns als Agentur sind Awards ein starkes Signal nach innen und außen: für Vertrauen bei bestehenden Kund:innen und Sichtbarkeit bei neuen.

Der Marketingtag findet unmittelbar vor der Staatspreis-Gala statt und versteht sich als Ort für Austausch, Trends und Inspiration. Was erwartest du dir persönlich von diesem Tag?

Auer-Germann: Der Marketingtag zeigt für mich sehr gut, wo Marketing aktuell steht: in einer Phase der Neuorientierung. Das vielfältige Programm bringt zentrale Themen unserer Branche zusammen – von KI und Daten über Markenführung, Performance, Attention und Trust bis hin zu neuen Plattformen, Communities und Kommunikationsformen. Gerade diese Bandbreite macht den Tag so wertvoll: Unterschiedliche Zugänge, Disziplinen und Blickwinkel werden nicht isoliert betrachtet, sondern nebeneinandergestellt. Das ermöglicht es, Zusammenhänge zu erkennen und die eigene Arbeit im größeren Kontext einzuordnen. Ich erwarte mir Impulse, die über einzelne Tools oder Trends hinausgehen, und Diskussionen darüber, wie sich Marketing insgesamt weiterentwickeln muss – strategisch, technologisch und kulturell. Der Marketingtag schafft dafür den richtigen Rahmen: inspirationsreich, praxisnah und offen für Austausch auf Augenhöhe.

Was sollten Besucher:innen aus deinem Vortrag unbedingt mitnehmen?

Auer-Germann: Die Erkenntnis, dass Reichweite und Messbarkeit nicht verschwunden sind – sie müssen nur neu gedacht werden. Ich zeige, dass modernes Tracking, saubere Consent-Strategien und Server-Side-Technologien keine rein technischen Spielereien sind, sondern ganz konkrete Hebel für bessere Kampagnen, klarere Entscheidungen und nachhaltige Performance. Mein Ziel ist, dass die Besucher:innen rausgehen und sagen: „Jetzt weiß ich, wo ich ansetzen muss – und warum es sich lohnt.“

Wenn du an die Marketingwelt 2030 denkst: Welche Fähigkeit wird für Marketer:innen wichtiger sein als jedes Tool oder jede Plattform?

Auer-Germann: Strategisches Denken auf Basis von Daten – kombiniert mit der Fähigkeit, Komplexität zu reduzieren. Tools kommen und gehen. Was bleibt, ist die Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen, Daten sinnvoll zu interpretieren und Technologie so einzusetzen, dass sie echte Geschäftsziele unterstützt. Marketer:innen der Zukunft müssen Übersetzer:innen sein – zwischen Technik, Daten, Kreation und Business. Wer das beherrscht, bleibt wirksam.

Hier geht es zum Ticketshop des Marketingtag 2026, der am 8. Juni in der Stage 3 in Wien stattfinden wird. Im Anschluss findet die Verleihung des Staatspreis Marketing 2026 statt, hier geht es zum Ticketshop.

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