Viele Marketing-Teams nutzen KI für isolierte Aufgaben, etwa zur kreativen Optimierung, zur Effizienzsteigerung einzelner Workflows oder zur Unterstützung operativer Prozesse. Solche Anwendungen können kurzfristig Zeit sparen und taktische Verbesserungen ermöglichen. Sie verändern jedoch nicht automatisch, wie Wachstum über die gesamte Customer Journey erzeugt, gemessen und skaliert wird.
Die aktuelle Incubeta-Studie zeigt, wie deutlich die Lücke zwischen KI-Erwartung und KI-Umsetzung heute ist: Obwohl 77 Prozent der befragten Marketing-Verantwortlichen KI eine positive Wirkung auf die Performance zuschreiben, trauen sich nur 55 Prozent zu, diese Technologie auch effektiv in ihren Marketingaktivitäten zu aktivieren. Dass zudem 12 Prozent KI bislang überhaupt nicht im Marketing einsetzen, macht deutlich, dass die Aktivierungslücke nicht erst bei der Skalierung beginnt, sondern in einigen Unternehmen bereits beim Einstieg in KI-gestützte Prozesse.
Unternehmen erkennen damit also das Potenzial von KI, haben aber Schwierigkeiten, es in messbare, systemweite Wirkung zu übersetzen. Die Herausforderung liegt weniger in fehlendem Interesse an neuen Technologien, sondern in der Frage, wie KI über einzelne Anwendungsfälle hinaus in Strategie, Daten, Media, Kreation und Messung integriert wird.
Die Studie zeigt zugleich, dass KI nicht losgelöst von Messbarkeit betrachtet werden kann. Marketing-Verantwortliche operieren heute in einem komplexen Umfeld aus wachsenden Kanälen, Plattformen und Datenquellen. Zwar halten 92 Prozent ihre Messung für präzise, doch nur 34,4 Prozent der Unternehmen nutzen einen einheitlichen Ansatz, um kurz- und langfristige Wirkung gemeinsam zu bewerten. Ohne diese Grundlage bleibt KI häufig ein taktisches Werkzeug statt einer skalierbaren Fähigkeit.
Incubeta-Tool „LLM Visibility Strategy Assessment”
Mit einem kurzen Assessment unterstützt Incubeta Marken dabei, ihre eigene KI-Reife im Marketing besser einzuordnen. Unternehmen können mit dem Tool prüfen, wie gut sie bereits auf KI-gestützte Marketingprozesse vorbereitet sind, wo Daten, Technologie, Prozesse oder Verantwortlichkeiten noch nicht ausreichend zusammenspielen und an welchen Stellen KI bislang eher punktuell als systemisch eingesetzt wird. Das Assessment liefert damit einen ersten Ausgangspunkt, um Potenziale für eine stärkere KI-Aktivierung zu identifizieren und den nächsten Entwicklungsschritt hin zu messbarer, skalierbarer Wirkung im Marketing abzuleiten. Es ist verfügbar unter: incubeta.typeform.com/to/fgNpwrlY
„Der entscheidende Wettbewerbsvorteil entsteht nicht dadurch, KI punktuell einzusetzen, sondern sie in ein integriertes Marketing-System einzubetten“, sagt Fabian Zimmermann, Managing Director Deutschland bei Incubeta. „KI kann Performance, Effizienz und Wachstum deutlich verbessern. Dafür braucht es aber verlässliche Daten, klare Verantwortlichkeiten und Messmodelle, die über einzelne Kanäle hinausgehen. Wer KI nur zur Optimierung einzelner Maßnahmen nutzt, schöpft ihr Potenzial nicht aus. Wer sie dagegen mit Strategie, Daten und Messbarkeit verbindet, kann Marketing deutlich intelligenter skalieren.“
Der vollständige Report „The Marketer’s Confidence Paradox 2026“ ist hier verfügbar.













