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Laut Studie nutzen 66 Prozent der Haushalte und 74 Prozent der Unternehmen in Österreich ausschließlich einen festen Internetzugang.

66 Prozent der Haushalte nutzen ausschließlich einen festen Internetzugang

Im Rahmen einer Studie erhob der  RTR Fachbereich Telekommunikation und Post, wie und wofür die Österreicher das Internet nutzen.

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Festnetz-Internet ist sowohl bei österreichischen Haushalten also auch bei österreichischen Unternehmen weiterhin der Favorit: 66 Prozent der Haushalte und 74 Prozent der Unternehmen nutzen ausschließlich einen festen Internetzugang, das zeigen die Ergebnisse, einer im ersten Halbjahr 2020 von der RTR durchgeführten Umfrage. „Mobiles Breitband legt jedoch eindeutig zu. 26 Prozent der Haushalte verwenden ausschließlich mobiles Breitband mittels Cube oder Stick, bei Unternehmen sind es immerhin 11 Prozent“, so Dr. Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post.

Internet-Power-User (IPUs) sind jünger als 30 Jahre

Bandbreiten-intensive Dienste werden von den jüngeren Österreichern am häufigsten genutzt. Bei den Kategorien Download größerer Datenmengen, Cloud-Dienste, Online Games, Streaming und Internettelefonie liegen die 29-Jährigen unangefochten auf Platz eins: Die Altersgruppe zwischen 30 und 49 Jahren führt die Kategorien Teleworking und Online Shopping an. E‑Mails, Internet-Recherchen, Surfen und Online-Banking werden von allen Altersgruppen ähnlich häufig genutzt – der Prozentsatz liegt insgesamt bei rund 90 Prozent. „Daraus sehen wir, wie wichtig ein rascher, flächendeckender 5G-Ausbau ist. Nur 5G kann die Anforderungen wie Latenz und Bandbreite erfüllen, die heute bei den Digital Natives gefordert werden“, sagt Steinmaurer. „Um die Internet-Nutzer in Österreich genau kennenzulernen, haben wir im ersten Halbjahr rund 2.500 Haushalte und 1.100 Unternehmen online und mittels Telefoninterviews zu ihren Nutzungsgewohnheiten befragt. Zum einen gewinnen wir dadurch ein besseres Verständnis der Nachfrageseite, zum anderen liefert diese Untersuchung einen wichtigen Input für die Wettbewerbsanalyse der Telekommunikationsmärkte“,so Steinmaurer abschließend.

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