Tom Peruzzi (Virtual Minds) und Norman Wagner (Utiq)
© Virtual Minds, R.v. Wienskowski;

Tom Peruzzi (Virtual Minds) und Norman Wagner (Utiq)

Virtual Minds bringt ID-agnostisches Frequency Capping ins Open Web und integriert Utiq ID

Virtual Minds launcht „Any ID Frequency Capping“ für kanalübergreifende Kampagnensteuerung und integriert die Utiq ID – ein Meilenstein für datenschutzkonforme Reichweitensteigerung im Open Web.

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Virtual Minds erweitert die Funktionalität seiner Demand-Side-Plattform Active Agent um das neue Feature „Any ID Frequency Capping“. Mit dieser Lösung lassen sich programmatische Kampagnen erstmals ID-übergreifend im Open Web skalieren. Zusätzlich wird das Spektrum an unterstützten Identifiern um die Utiq ID ergänzt, womit erstmals eine kanalübergreifende Werbedrucksteuerung ermöglicht wird – auch in Bewegtbildumfeldern wie CTV und Streaming.

ID-agnostisches Capping ersetzt klassische Wasserfall-Logik

Das „Any ID Frequency Capping“ bietet eine gleichberechtigte Verarbeitung aller im Bid Request enthaltenen Identifier. Im Gegensatz zur herkömmlichen Wasserfall-Logik, bei der Identifier in einer festgelegten Reihenfolge priorisiert werden, erlaubt der neue Ansatz eine flexible Kombination zahlreicher ID-Typen – darunter Third-Party‑, Custom‑, Provider-basierte sowie Device-IDs. Derzeit unterstützt die Plattform mehr als zehn Identity-Lösungen, die einzeln oder verknüpft eingesetzt werden können. Dies steigert sowohl die Zielgruppenreichweite als auch die Flexibilität für Mediaagenturen in der programmatischen Kampagnensteuerung.

Utiq-Integration ermöglicht kanalübergreifende Ausspielung

Mit der Integration der Utiq ID geht Virtual Minds einen Schritt weiter und erschließt kanalübergreifende Steuerungsmöglichkeiten. Die plattformübergreifend nutzbare Lösung adressiert echte Nutzerinnen und Nutzer – sogenannte Authentic Audiences – in digitalen Kanälen wie Web, App und Connected TV.

Durch die Einbindung in die Virtual-Minds-Plattformen Active Agent (DSP), Yieldlab (SSP) sowie The Adex (DMP) können Werbetreibende nun gezielt auf Utiq First-Party Audiences zugreifen. In Kombination mit dem neuen Frequency Capping entstehen so neue Use Cases, etwa der Vergleich von Kontaktklassen auf Basis von Cookies und Utiq-IDs in cookielosen Browsern wie Safari oder Firefox.

Stärkung des offenen, datenschutzkonformen Ökosystems

Die technische Integration der Utiq ID eröffnet nicht nur neue Skalierungsmöglichkeiten für integrierte Instream- und Outstream-Kampagnen, sondern schafft auch Transparenz und Kontrolle in der Zielgruppenansprache. Ergänzt wird das Angebot durch die enge Kooperation von Utiq mit der netID-Initiative, was zusätzliche Reichweitenoptionen erschließt.

Die Partnerunternehmen betonen die Relevanz eines offenen und vertrauensbasierten digitalen Ökosystems. Für Werbungtreibende ergeben sich durch den Einsatz interoperabler, datenschutzkonformer ID-Lösungen neue Optionen für wirksame und markensichere Kampagnen – jenseits der geschlossenen Plattformen großer Technologiekonzerne.

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