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© Pixabay

Magenta-Umfrage: Rückkehr ins Büro, Smart Office und AI sind die stärksten Business-Trends 

Die Hälfte der Beschäftigten verbringt wieder fünf Tage in der Woche im Büro. Smart Office sorgt für zunehmende Digitalisierung. 55 Prozent der Unternehmen erlauben die Verwendung privater Hardware. AI-Potenziale vorhanden, aber noch wenig genutzt.

Die letzten Jahre führten pandemiebedingt zu einer beispiellosen Verschiebung hin zum Homeoffice. Wie der aktuelle B2B Monitor von Magenta Business zeigt, erlebt die Arbeitswelt nun aber eine signifikante Rückkehr zum Büroalltag. Insgesamt werden in knapp der Hälfte der Unternehmen wieder fünf Tage pro Woche im Bürogebäude verbracht. Je größer das Unternehmen, desto stärker ist der Trend. In den Branchen Gastronomie und Gesundheitswesen ist der Anteil am höchsten. 

Smart Office bringt die Digitalisierung in den Büroalltag

Die Büros von heute sind oft nicht zu vergleichen mit jenen vor der Pandemie. Im sogenannten Smart Office von heute sind Infrastruktur und Arbeitsprozesse nämlich zunehmend digitalisiert. Die Bandbreite reicht von automatischer Zeiterfassung über intelligente Beschattungssysteme bis hin zu Geräten, die sich per Smartphone steuern lassen. Durchgängige WLAN- und Mobilfunk-Versorgung ist im Smart Office mittlerweile Standard. Drei Viertel der befragten Unternehmen sind mit ihrer Internetverbindung zufrieden, 79 Prozent mit ihrer Mobilfunkverbindung. 

Aufholbedarf bei IT-Sicherheit 

In punkto IT-Sicherheit haben Österreichs Unternehmen noch Aufholbedarf. Jedes fünfte Unternehmen setzt immer noch keine Firewall ein, betroffen sind vor allem kleinere Firmen. Die Verantwortlichkeit für die IT-Sicherheit liegt bei knapp der Hälfte der Unternehmen (48 Prozent) bei externen IT-Profis – gerade große Unternehmen greifen gerne auf Hilfe von außen zurück. 

Trend zur Nutzung privater Geräte im Büro

55 Prozent der Unternehmen setzen mittlerweile auf eine Bring-your-own-device Policy und erlauben ihren Mitarbeitenden die Nutzung privater Geräte im Firmennetzwerk. Zum Schutz privater und unternehmenseigener Devices wird am häufigsten Antivirus-Software eingesetzt (91 Prozent), knapp drei Viertel setzen zusätzlich auf Surf-Schutz (71 Prozent) und Admin-Verwaltung (68 Prozent), gefolgt von VPN (61 Prozent).

Potenzial von AI weitgehend ungenutzt

Mit der fortschreitenden Entwicklung von AI lässt sich das Arbeitsleben immer einfacher und effizienter gestalten. Heimische Unternehmen erkennen die Potenziale zwar, nutzen diese aber bisher relativ selten. Nur 11 Prozent verwenden AI-Tools bereits im Arbeitsalltag, weitere 14 Prozent planen dies laut eigenen Angaben in der Zukunft. Die Anwendungsbereiche von AI in Unternehmen sind vielfältig: Knapp die Hälfte (45 Prozent) nutzt künstliche Intelligenz für die Content-Erstellung, gefolgt von Wissensmanagement (33 Prozent), Datenanalyse (29 Prozent) und Automatisierung (28 Prozent). Mittelgroße und große Unternehmen setzen AI verstärkt für die Kundeninteraktion ein, während kleinere Unternehmen sie eher für Automatisierung, Prozessoptimierung, sowie für Forschung und Entwicklung nutzen.

AI-Skepsis in Unternehmen weit verbreitet

Einige Gründe sprechen für viele Firmen gegen den Einsatz von AI. Darunter fehlende Relevanz (59 Prozent) und zu hohe Kosten (10 Prozent), aber auch fehlendes Wissen (6 Prozent) und mögliche Sicherheitsrisiken (4 Prozent). Nur knapp die Hälfte jener Unternehmen, die bereits AI einsetzen, bietet spezifische AI-Schulungen an. Lediglich 16 Prozent verfügen über eine Richtlinie für den Umgang mit AI. Für eine stärkere Regulierung von AI sprechen sich 57 Prozent der Unternehmen aus. 

„Smart Office und Künstliche Intelligenz sind gerade dabei, die Arbeitswelt zu revolutionieren. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie den Spagat zwischen Innovation und Sicherheit meistern müssen. Wir bei Magenta Telekom merken, dass das in der Regel nicht ohne Hilfe von außen geht. Deshalb bieten wir gezielt Unterstützung bei der digitalen Transformation an“, so Werner Kraus, CCO Magenta Business. 

Elisa Krisper

Elisa Krisper

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