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Maximilian Nimmervoll und Johannes Kattus

Kattus: Johannes Kattus und Maximilian Nimmervoll übernehmen Geschäftsleitung

Johannes Kattus schreibt Familiengeschichte in fünfter Generation fort. Und der Digitalisierungsexperte Maximilian Nimmervoll wird Innovation und Digitalisierung im Wiener Traditionsunternehmen vorantreiben.

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Im 165. Jahr ihres Bestehens stellt die in fünfter Generation familiengeführte Wiener Sektkellerei die Weichen für die Zukunft. Johannes Kattus (28) und sein Schwager Maximilian Nimmervoll (35) ziehen in die Geschäftsführung der KATTUS Gruppe ein, in der neben der Sektproduktion und dem Getränkevertrieb auch das Immobilienportfolio des Unternehmens angesiedelt sind.

30 Jahre nachdem Maria und Ernst Polsterer-Kattus mit der Einführung von Frizzante für eine der größten Innovationen am heimischen Schaumweinmarkt sorgten, bringt sich Kattus mit dem Generationenwechsel für weiteres Wachstum in Stellung. Auf der Agenda der neuen Geschäftsführer stehen massive Investitionen in die klimafreundliche und nachhaltige Produktion der Schaumweine, Produktinnovationen, Digitalisierung und Wachstum.

Nachhaltigkeitsfokus

Bereits vergangenes Jahr wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert, aus der etwa ein Drittel der benötigten Energie gewonnen wird und rund 80 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Das erfolgreich eingeführte Bio-Sortiment „Kattus Organic“ soll in wenigen Jahren bereits ein Drittel des Umsatzes der Sektproduktion im 19. Wiener Gemeindebezirk ausmachen – aktuell tragen „Kattus Organic“ und „Kattus Organic Rosé“ schon mit 20 Prozent zum Umsatz bei. Bereits eingeführte dezentrale Führungsstrukturen und flache Hierarchien werden die Innovationskraft des 165 Jahre alten Unternehmens fördern und die Basis für weiteres Wachstum und Beteiligungen, beispielsweise an Start-ups aus dem Getränkebereich, schaffen.

„Als nächste Generation dürfen wir die Verantwortung übernehmen und Kattus in eine erfolgreiche und prosperierende Zukunft führen. Mit frischem Spirit werden wir die Innovationsbegeisterung unseres Teams fördern und die Werte eines familiengeführten Traditionsunternehmens behutsam mit den Chancen der digitalen Zukunft verbinden“, erklärt Kattus.

„Wir wollen mit Kattus in die Breite wachsen, neue Geschäftsbereiche erschließen und zukunftsfähige Partnerschaften eingehen“, betont Nimmervoll. „Obwohl es sich bei der Schaumweinherstellung um ein sehr langfristiges und nachhaltiges Business handelt, das sich nicht disruptiv verändern lässt, möchten wir das Unternehmen durch unseren Start-up-Spirit stärken und das Team zu weiterem Wachstum ermutigen.“

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