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Jeff Bezos legt seine CEO Funktion bei Amazon im Sommer zurück und will als Verwaltungsratschef weitermachen.

Jeff Bezos zieht sich im Sommer als Amazon-Chef zurück

Wie unter anderem "Die Presse" berichtete, kündigt Jeff Bezos, der Gründer von Amazon, nun für Sommer 2021 seinen CEO-Rückzug an. Bereits seit 1994 arbeitet er an dem Bestehen des Internet-Riesen. Sein Nachfolger wird Andy Jassy, Chef der Cloudsparte AWS.

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Laut Berichterstattung der „Die Presse”, zieht sich Amazon-Chef und ‑Gründer Jeff Bezos überraschend von der Firmenspitze zurück. „Derzeit ist Amazon so erfinderisch wie nie zuvor, weswegen dies die optimale Zeit für den Wechsel ist”, begründete der 57-Jährige, der auf ein Vermögen von 188 Milliarden Dollar (155,58 Milliarden Euro) geschätzt wird, am Dienstag Abend, 2. Februar, seinen Entschluss. In der Corona-Krise machte der weltgrößte Onlinehändler erstmals mehr als 100 Milliarden Dollar Umsatz in drei Monaten. In einem Schreiben an Mitarbeiter erklärte Bezos, der das Unternehmen aus Seattle vor 27 Jahren gründete und von einem digitalen Buchhändler zum dominanten Online-Primus mit mehr als 800.000 Mitarbeitern machte, durch den Schritt mehr „Zeit und Energie” für seine anderen Projekte zu haben. Bei Amazon übernimmt im dritten Quartal der bisherige Chef der Cloudsparte AWS, Andy Jassy, das Ruder. Nachfolger Jassy kann bisher an den Bekanntheitsgrad von Bezos nicht heranreichen, allerdings verantwortet er mit AWS den weltgrößten Cloudanbieter, der für den US-Konzern immer wichtiger wird. Amazon profitiert davon, dass immer mehr Unternehmen darauf verzichten, eigene, teure Rechenzentren zu betreiben.

Bezos bleibt Amazon als Verwaltungsratchef erhalten

Bezos, der den Titel als reichster Mann der Welt erst kürzlich an Tesla-Gründer Elon Musk abtreten musste, wird Amazon trotzdem nicht den Rücken kehren, sondern als Verwaltungsratschef weiterhin in das Geschäft involviert bleiben. „Ich hatte nie mehr Energie, es geht hier nicht um den Ruhestand.” 
Künftig werde er sich stärker auf seine Stiftungen, den SpaceX-Konkurrenten Blue Origin, die Tageszeitung „Washington Post” sowie seine anderen Leidenschaften konzentrieren, schrieb der frühere Wall-Street-Banker. Große Pläne hat der Mann mit der markanten Glatze vor allem mit dem privaten Raumfahrtunternehmen Blue Origin, in das er auch sein privates Vermögen steckt. Noch in diesem Frühjahr soll die Firma die ersten Passagiere ins All bringen.

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