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Generation Z: Rückzug aus Social Media

Laut einer Studie von Dentsu Aegis haben junge Menschen – vor allem in Europa – Bedenken gegenüber den sozialen Netzwerken und löschen vermehrt ihre Profile.

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Weltweit hat die Agenturgruppe Dentsu Aegis 5.000 junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren befragt, zum Teil auch während der Hochzeit der Pandemie. Überraschend: Ein Fünftel aus dieser Zielgruppe hat im vergangenen Jahr Social-Media-Accounts gelöscht. Die Zeit am Smartphone beschränkt sich ein Drittel selbst und 43 Prozent versuchen, ihre hinterlassenen und auffindbaren Daten zu reduzieren.

Beunruhigend ist das Thema psychische Gesundheit, denn fast die Hälfte der Generation Z befürchtet negative Auswirkungen durch den Gebrauch von Technik auf Gesundheit und Psyche – besonders oft wurde dies in Spanien (59 Prozent), Australien (55 Prozent) und Frankreich (53 Prozent) genannt.

Nicht alles an Technologie ist schlecht

Obwohl die Hälfte der Befragten (58 Prozent) nicht traut, glauben immerhin 62 Prozent, dass Technologie in Zukunft mehr Gutes als Schlechtes bewirken wird. Vor allem in Hongkong (78) sowie Polen, Finnland und Mexiko (jeweils 75) ist diese technophile Grundstimmung besonders ausgeprägt.

Bedenken gibt es dennoch auch zwischen der Verflechtung von Social Media und Politik: 37 Prozent glauben, dass soziale Netzwerke den politischen Diskurs in ihrem Land beeinflussen. In Ungarn (56 Prozent), Australien (50 Prozent) und den USA (48 Prozent) sind die Bedenken am größten.

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