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A1

Versteigerung: 5G Frequenzen brachten 188 Millionen Euro ein

Für die Vergabe der ersten 5G Frequenzen in Österreich haben die Mobilfunkanbieter 188 Millionen Euro gezahlt. A1, T-Mobile und Drei ergatterten die größten Anteile. Die Frequenzen für einen flächendeckenden 5G-Ausbau werden 2020 vergeben.

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Die Versteigerung der Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G brachte dem Staat 188 Millionen Euro ein. „Das war ein erster, sehr erfolgreicher Schritt in Richtung einer raschen Umsetzung von 5G in Österreich.“ äußert sich Telekomregulator Johannes Gungl.

Die Vergabe des Bandes 3,4 bis 3,8 GHz ist nun abgeschlossen. Die drei Mobilfunker A1, T‑Mobile und Drei konnten 100 bis 140 MHz an durchgehenden Frequenznutzungsrechten in allen zwölf ausgeschriebenen Regionen ergattern. Österreich gehört ab sofort zu den 5G Spitzenreitern in Europa, hinsichtlich der Frequenzmenge, der Ausstattung der Betreiber sowie des Zeitpunktes der Vergabe.
Die Telekom Austria (A1) gab 64 Millionen Euro für die Frequenzen aus, T‑Mobile 57 Millionen Euro und Drei (Hutchison) erstand Frequenzen um 52 Millionen Euro. Der Wettbewerb im Telekommunikationssektor wurde durch die regionale Gliederung bei der Vergabe gestärkt. Regionale Breitbandanbieter konnten Lizenzen in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark ergattern. In Niederösterreich und im Burgenland hat sich ein Anbieter von Mobilfunkdiensten, der sich bislang nur in fremde Netze einmietete (MVNO) Frequenzen gesichert.

Der erste Schritt in der Umsetzung der 5G-Dienste in Österreich ist hiermit getan. Als nächstes findet die Multibandvergabe 2020 statt. Dann werden 5G Frequenzen flächendeckend vergeben. „In den vergangenen Tagen haben wir eine erste eingehende Konsultation zur Multibandvergabe 2020 abgeschlossen. Die Beteiligung von Stakeholdern, gerade auch außerhalb der Telekommunikationsbranche, war dabei so stark wie noch nie. Das zeigt, wie zentral die erfolgreiche Umsetzung von 5G für Österreichs Wirtschaft und Konsumenten ist.“ merkt Gungl an.

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