Obwohl etwa von Schriftstellerin Christine Nöstlinger unzählige Fotografien existieren, hat sich das Programmteam von Infoscreen dennoch dafür entschieden, die Kurzvorstellung mit einem selbst geschaffenen digitalen Portrait zu illustrieren.
„Wir haben uns intensiv mit dem Leben und Wirken jener acht Österreicherinnen beschäftigt, die wir als Pionierinnen vorstellen. Die von Anna Kaufmann gestalteten Portraits spiegeln die facettenreichen Charaktere dieser Persönlichkeiten viel besser wider, als das ein Foto könnte“, erklärt Stefanie Paffendorf. Neben Ute Bock, Johanna Dohnal, Christine Nöstlinger, Viktoria Schnaderbeck, und Nicola Werdenigg sind auch Adelheid Popp, Amalie Seidel und Erika Wieser, Österreichs erste Kranführerin unter den Portraitierten.
Bühne für exzellente und vergessene Frauen
Fast 5.000 Infoscreens werden eine Woche lang zur Bühne für exzellente, aber auch für vergessene Frauen. So wird etwa in einem Hörspieltipp an die in Wien geborene, mehrmals für den Nobelpreis nominierte Kernphysikerin Lise Meitner erinnert. Das Quartett-Spiel „Super Frauen“ aus dem Laurence King Verlag, das 44 inspirierende internationale Persönlichkeiten vorstellt, ist als Spieletipp im Themenschwerpunkt vertreten. Der Buchtipp stellt „Vergessene Heldinnen“ von Stefanie von Wietersheim vor.
Das Buch portraitiert außergewöhnliche Frauen vor, die in der männerdominierten Geschichtsschreibung ziemlich in den Hintergrund gedrängt wurden. Der Themenschwerpunkt von Infoscreen ist von 2. März bis 8. März in und um die öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, Wels, Bregenz, Eisenstadt und Steyr sowie im City Airport Train, der den Bahnhof Wien Mitte mit dem Flughafen verbindet, und auf den beiden Flughäfen Graz und Innsbruck zu sehen.














