Online-Shopping ist bequem: Man wartet auf die Zusendung der bestellten Produkte und wenn sie einem nicht gefallen, schickt man sie einfach zurück. Wer das bei Amazon zu oft macht muss aber mit einer Sperrung des Kundenkontos rechnen.
Wie Finanztip.de berichtet, sollen nun auch in Europa E‑Mails als Verwarnung versendet werden, wenn bestellte Ware häufig zurückgeschickt wird. Kunden erhalten dann eine erste Warnung per E‑Mail: „In den letzten Monaten haben Sie eine außergewöhnlich hohe Anzahl der bestellten Artikel wieder an uns zurückgesendet.” Aber nicht nur Kunden, die häufig für kostspielige Retouren sorgen erhalten eine Verwarnung, sondern auch jene, die zu oft die Kunden-Hotline anrufen erhalten diese E‑Mails. „Es sieht so aus, als sammelten Kunden, die häufig anrufen, eine Art von „Strafpunkten“, heißt es auf Finanzip.de.
Nach der ersten Verwarnung besteht für die Betroffenen aber noch kein Grund zur Sorge. Wenn die betroffenen Kunden ihr Kaufverhalten jedoch nicht ändern, versendet Amazon eine zweite Warnung: „Bleibt Ihr derzeitiges Retourenverhalten so außergewöhnlich wie bisher, behalten wir uns das Recht vor, Ihr Amazon.de Konto zu schließen.” Diese Warnung sollte Ernst genommen werden, zudem fordert der Online-Riese dazu auf, die Retouren beim Kundendienst zu rechtfertigen. Ignoriert der Kunde die zweite Warnung und verzichtet auf eine Stellungnahme beim Kundendienst, wird bei einem ungeänderten Kaufverhalten das Kundenkonto geschlossen.
Die Betroffenen werden über die Sperrung des Accounts per Mail informiert. Mit der Schließung des Kundenkontos gehen auch Löschungen des Audible.de-Accounts, des Wunschzettels und Kundenprofils, sowie von Rezensionen, Diskussionsbeiträgen und Kundenbildern einher. Die Zahlungsmöglichkeit über Amazon Payments wird deaktiviert. Am Konto hinterlegte Geschenkgutscheine gehen verloren.













