Die Zielgruppe der Über‐70‐Jährigen gehören laut ING-Studie zu berechenbarsten und umsichtigsten Bankkunden überhaupt. So rutschen ältere Bankkunden am seltensten ins Minus. Auch gibt es in der Gruppe der Älteren die wenigsten Kreditkartenschulden. 90 Prozent sind es bei den über 65‐Jährigen, die Visa und Co. nicht überspannen und ihren Verpflichtungen regelmäßig nachkommen.
„Es gibt absolut keinen Grund für Diskriminierung aufgrund des Alters. Das ist keinesfalls angebracht“, ist Barbaros Uygun, CEO der ING in Österreich, überzeugt und kritisiert den Umgang mancher Banken bei der Ausgabe von Kreditkarten an Senioren. „Bei der ING ist lediglich der regelmäßige Eingang, also die Pension, ausschlaggebend und nicht die Bonität an sich. Wer bei uns ein Konto hat, bekommt auch eine Kreditkarte – egal, wie alt“, erklärt Uygun.
Senioren sind digial top ausgestattet
Wie gut die Gruppe der Österreicher 65plus digital ausgestattet ist, verdeutlichen die Umfrageergebnisse ebenfalls. 74 Prozent haben einen Laptop, 65 Prozent ein Smartphone, 18 Prozent ein iPhone. Digitales Equipment ist aus dem Alltag österreichischer Senioren also nicht mehr wegzudenken und sie managen – entgegen allen Klischees – auch ihre Finanzen immer öfter online. Bei den über 60-Jährigen waren es 2019 schon 61 Prozent, die mit ihrer Bank ausschließlich digital in Kontakt waren, um Zahlungen zu erledigen, auf Sparkonten einzuzahlen. 76 Prozent haben im Befragungszeitraum (Mai 2020) online eingekauft.
„Über 70-Jährige mit Smartphones sind selbstverständlich und genauso selbstverständlich nutzt bereits ein Großteil von ihnen die digitalen Services. Vielen macht das Onlinebanking sogar richtig Spaß, so wie unserer ältesten Kundin, einer 95-jährigen Dame. Für uns als Digitalbank sind Ältere in jeder Hinsicht tolle, willkommene Kunden“, resümiert Uygun.













