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Georg Hainzl

„Die Jury-Entscheidung bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.”

Die KDV Klassik Digital Vertriebs GmbH holte sich beim diesjährigen Staatspreis Marketing den Sieg in der Kategorie „Digitales Marketing“. Im Interview plaudert fidelio-Geschäftsführer Georg Hainzl über das Konzept von fidelio und die Kategorie „Digitales Marketing“.

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Georg Hainzl, Geschäftsführer fidelio: „Unser Konzept basiert auf einem Mix aus klassischen und Online-Marketing-Tools. Für uns spielt Event-Marketing bei der Kundenbindung eine ebenso wichtige Rolle, wie Social-Media- und Newsletter-Marketing.„
ORF/Hans Leitner

Sie sind beim Staatspreis Marketing als Kategoriesieger für „Digital Marketing“ hervorgegangen. Worauf sind Sie in Zusammenhang mit dem Kategoriensieg besonders stolz?
Georg Hainzl
: Wir haben uns von einem jungen Start-up hin zu einem innovativen und zeitgemäßen Angebot mit Mehrwert für alle Klassikliebhaber entwickelt, welches mittlerweile eine besonders lebendige Community und mehr als 10.000 registrierte Nutzer vorweist. Diese Entwicklung ist das Resultat der engagierten Leistung eines tollen Teams hinter fidelio, auf das ich ganz besonders stolz bin. Wir arbeiten tagtäglich an der Weiterentwicklung von fidelio, um unseren Nutzern zu jeder Zeit ein wahres Infotainment-Angebot zu bieten. Dass die Jury dies letztlich mit einem Preis gewürdigt hat, freut mich natürlich umso mehr.


Sie haben sich mit dem digitalen Marketingkonzept „fidelio – Ihr digitaler Klassik-Treffpunkt“ für den Staatspreis Marketing qualifiziert. Was sind die Kernelemente des Digital-Konzepts?
Georg Hainzl: Unser Konzept basiert auf einem Mix aus klassischen und Online-Marketing-Tools. Für uns spielt Event-Marketing bei der Kundenbindung eine ebenso wichtige Rolle, wie Social-Media- und Newsletter-Marketing. Da wir als Streaming-Plattform online stattfinden, sind natürlich auch Search‑, Brand- und Display-Kampagnen für Google Adwords und Bing Ads zentrale Aspekte unseres Konzepts. Teil unseres Konzepts war und ist aber auch eine Vielzahl an Kooperationen mit gewichtigen Partnern aus Kultur, Medien und Wirtschaft, welche die Idee hinter dem Produkt fidelio genauso spannend finden wie wir.


Heuer konnte beim Staatspreis Marketing erstmals in der Kategorie „Digital Marketing“ eingereicht werden: Ist das eine aus Ihrer Sicht sinnvolle Ergänzung?
Georg Hainzl: Auf jeden Fall. Wir leben ja in einer Zeit, die von Internet, Social Media und einer steigenden Zahl von Kommunikationskanälen geprägt ist. Unternehmen kommen nicht drum herum, ihr Marketingkonzept um digitale Elemente zu erweitern, um im Wettbewerb weiter bestehen zu können. Die Kategorie „Digital Marketing“ beim Staatspreis Marketing einzuführen, halte ich daher für eine logische und auch notwendige Ergänzung.


Was – glauben Sie – hat die Jury an Ihrem Konzept überzeugt?
Georg Hainzl Die Entscheidung der Jury bestätigt uns, dass wir mit fidelio auf dem richtigen Weg sind. Ein Weg, der zeigt, dass klassische Musik nicht in die Vergangenheit, sondern in die digitale Zukunft gehört. Und genau hier setzt fidelio an: Wir verfolgen eine durchdachte, kundenzentrierte Strategie aus klassischen und digitalen Marketing-Tools, welche die fortschreitende Digitalisierung nutzt, um auch jüngere Zielgruppen für das Klassikgenre zu begeistern. Und genau dieser medienübergreifende Einsatz unserer Marketing-Tools, stets mit Fokus und klaren Verbindungen zur digitalen Ebene, ohne dabei unsere Kernzielgruppe aus den Augen zu verlieren, war vermutlich mitunter ein Grund für die einstimmige Jury-Entscheidung.


Welche Marketingziele haben sie sich für das kommende Jahr gesetzt?
Georg Hainzl Innovatives, nachhaltiges Marketing, bei dem der Dialog mit unseren Nutzern im Mittelpunkt steht, wird weiterhin unser Fokus sein. Natürlich wird vieles davon auch mit der Programmplanung für nächstes Jahr zusammenhängen – aktuell wird gerade der Schwerpunkt zum Beethovenjahr 2020 vorbereitet. Aber klar ist jedenfalls, dass wir den eingeschlagenen Weg weiter gehen und durch unseren gelungenen Marketingstrategie-Mix auch die Anzahl der aktiven User weiter erhöhen möchten. Wir werden daher auch den Ausbau unseres erfolgreichen Kooperations-Netzwerkes weiter fortsetzen – sowohl auf nationaler als auch (mit Deutschland und der Schweiz) auf internationaler Ebene.

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