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Die zehn besten Super-Bowl-Werbespots 2026

Der Super Bowl 2026 bot erneut eine Bühne für aufwendig inszenierte Werbespots. Stars aus Musik, Film und Sport prägten die Kampagnen großer Marken. Dieses Ranking zeigt, welche Spots nachhaltig auffielen und warum.

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Der Super Bowl LX bot nicht nur Sport und Musik, sondern auch aufwendig produzierte Werbespots. Welche Kampagnen besonders auffielen und warum, zeigt dieses Ranking der zehn besten Super-Bowl-Spots 2026.

Sportliches und musikalisches Großereignis

Beim Super Bowl LX trafen die Seattle Seahawks und die New England Patriots im Levi’s Stadium in Santa Clara, Kalifornien, aufeinander. Nach dem letzten Spielzug stand ein 29:13-Sieg der Seahawks fest, die damit die Vince-Lombardi-Trophäe holten.

Musikalischer Höhepunkt des Abends war die Apple Music Super Bowl Halftime Show mit Bad Bunny. Der Auftritt setzte auf cineastische Inszenierung und brachte prominente Gaststars wie Lady Gaga und Ricky Martin auf die Bühne.

Werbespots als eigener Super-Bowl-Wettbewerb

Ein zentraler Teil der Super-Bowl-Erzählung spielte sich erneut außerhalb des Stadions ab. Viele Zuschauer:innen verfolgen das Event mindestens ebenso wegen der Werbespots wie wegen des Spiels. Dreißig Sekunden Sendezeit kosteten 2026 zwischen 8 und 10 Millionen US-Dollar. Entsprechend hoch war der Aufwand der Marken, mit prominenten Gesichtern, bekannten Songs und Humor Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Super-Bowl-Spots erreichen ein Millionenpublikum und können Teil der Popkultur werden. Entsprechend intensiv war auch heuer der Wettbewerb um Reichweite und Gesprächswert.

Platz 10 bis 7: Humor, Musik und Selbstironie

Auf Platz zehn landete Amazon mit Alexa+. In dem Spot nehmen Chris Hemsworth und seine Ehefrau Elsa Pataky Ängste vor künstlicher Intelligenz aufs Korn, ohne belehrend zu wirken.

Rang neun teilten sich Bud Light und Budweiser. Während Post Malone gemeinsam mit Peyton Manning und Shane Gillis auf Slapstick setzte, erzählte Budweiser eine emotional inszenierte Tierfreundschaft, untermalt von „Free Bird“.

UberEats erreichte Platz acht mit einem augenzwinkernden Spot, in dem Matthew McConaughey und Bradley Cooper eine Verschwörungstheorie rund um „Foodball“ diskutieren. Musikalisch begleitet wurde der Clip von Elvis Presleys „Suspicious Minds“, ergänzt durch prominente Cameos.

Platz sieben ging an Instacart, das mit Benson Boone und Ben Stiller eine bewusst überzeichnete Musical-Parodie inszenierte und dabei körperlichen Humor mit Selbstironie verband.

Platz 6 bis 4: Nostalgie und große Namen

T‑Mobile erreichte Rang sechs mit einem Times-Square-Spot, in dem die Backstreet Boys eine umgetextete Version von „I Want It That Way“ performen. Überraschend tauchte anschließend mgk auf, der widerwillig einen Part übernahm.

State Farm landete auf Platz fünf. Der Spot kombinierte „Livin’ on a Prayer“ von Jon Bon Jovi mit einem Ensemble um Keegan-Michael Key, Danny McBride und Hailee Steinfeld und setzte auf Humor mit musikalischer Wiedererkennbarkeit.

Platz vier belegte Xfinity mit einer aufwendig produzierten Hommage an Jurassic Park. Sam Neill, Laura Dern, Jeff Goldblum und Samuel L. Jackson kehrten in einem alternativen, humorvollen Szenario zurück, in dem schnelles Internet die Katastrophe verhindert.

Platz 3 bis 1: Emotion, Retro und Popkultur

Rang drei ging an Rocket und Redfin. Der Spot erzählte ruhig und eindringlich die Geschichte zweier benachbarter Familien und transportierte eine gesellschaftspolitische Botschaft. Lady Gaga interpretierte dazu „Won’t You Be My Neighbor?“ und verlieh dem Film Kurzfilm-Charakter.

Auf Platz zwei folgte Dunkin’. Mit Ben Affleck im Mittelpunkt parodierte der Spot „Good Will Hunting“ als Sitcom der neunziger Jahre. Zahlreiche Cameos aus Serienklassikern verstärkten den Nostalgieeffekt, ohne die humoristische Linie zu verlieren.

Den ersten Platz belegte Pringles. Sabrina Carpenter spielte die Hauptrolle in einer ironischen Liebesgeschichte mit einem Mann aus Chips. Der Spot verband Camp, Humor und Markenidentität und setzte damit einen der nachhaltigsten Akzente des Werbeabends.

Fazit

Der Super Bowl 2026 zeigte erneut, dass Werbespots längst ein eigenständiger Teil des Events sind. Prominente Gesichter, musikalische Referenzen und erzählerischer Anspruch bestimmten das Feld. Besonders erfolgreich waren Kampagnen, die Humor und Emotion ausgewogen kombinierten und dabei kulturelle Anknüpfungspunkte nutzten.

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