© Pixabay

Weltweit geben 79 Prozent der CEOs an

46 Prozent der CEOs setzen auf Weiterbildung ihrer Mitarbeiter

Mehr als die Hälfte der globalen CEOs befürchten mangelnde Innovationsfähigkeit und steigende Personalkosten aufgrund fehlender Kompetenzen.

Beitrag teilen:

Jetzt bei der Green Marketing Studie 2026 mitmachen und gewinnen

Jetzt bei der Green Marketing Studie 2026 mitmachen und gewinnen

Wie wirksam und glaubwürdig ist nachhaltige Kommunikation heute noch? Teilen Sie Ihre Einschätzung und helfen Sie uns, ein realistisches Bild für Österreich zu zeichnen. Als Dankeschön werden insgesamt fünf Conference Passes für die MARKETING X (13.–14. Oktober 2026 in Wien) verlost.

Der wachsende Fachkräftemangel scheint das Sorgenkind Nummer eins zu sein: Weltweit gaben 79 Prozent der CEOs an, dass es der Belegschaft im eigenen Unternehmen an ausreichenden Qualifikationen und grundlegenden Fähigkeiten mangelt. In weiterer Folge wird ein gehemmtes Unternehmenswachstum befürchtet. Vor fünf Jahren lag dieser Wert noch bei 63 Prozent. Dies geht aus der aktuellen PwC-Studie „Talent Trends 2019: Upskilling for a Digital World“, die im Rahmen der 22. Global CEO Survey erstellt wurde, hervor. Vor allem in Japan (95 Prozent) und Mittel- und Osteuropa (89 Prozent) sind Geschäftsführer der Meinung, dass ihre Mitarbeiter mangelnde Kompetenzen, vor allem in Hinblick auf neue Technologien, vorweisen. In Italien und der Türkei macht man sich mit 55 und 45 Prozent am wenigsten Sorgen um die Qualifikationen der Mitarbeiter. 55 Prozent der Unternehmensführer, die sich Sorgen um die Qualifikationen ihrer Mitarbeiter machen gaben an, dass durch mangelnde Fähigkeiten keine wirksamen Innovationen hervorgebracht werden können. Zudem sind 52 Prozent der Meinung, dass Personalkosten schneller steigen als erwartet. Aus der PwC-Umfrage geht hervor, dass sich der Umgang der CEOs mit fehlenden Fachkräften ändert. 46 Prozent der CEOs weltweit gaben an, dass umfassende Umschulungen und Weiterbildungen essentiell sind, um mögliche Qualifikationslücken zu schließen.

Digitale Kompetenzen fördern

Diese Neuausrichtung auf Weiterbildung findet vor dem Hintergrund des zunehmenden Einsatzes von Automatisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) statt. Diese Technologien werden zwar manche Arbeitnehmer ablösen, doch die Meinungen der CEOs in Bezug auf Reichweite und Geschwindigkeit dieser Verschiebung variieren stark. „Investitionen in die digitale Weiterbildung sind nur ein Teil dessen, was erforderlich ist, um in Zukunft als Arbeitgeber attraktiv zu sein. Arbeitnehmer benötigen eine starke Lernkultur, die untrennbar mit einem qualitativ hochwertigen Arbeitsplatz verbunden ist. Das motiviert zugleich, neue Kompetenzen zu erwerben“, so Olivia Stiedl, Leiterin des Bereichs People and Organisation bei PwC Österreich. „Die Unternehmen müssen aber auch dem wachsenden Wunsch nach ‚guter Arbeit‘ nachkommen. Die heutigen technologischen Möglichkeiten erlauben es diesen Re- und Upskillingprozess im Unternehmen effizient und transparent zu gestalten und Mitarbeiter als selbstbestimmte Partner zu inkludieren.“

Beitrag teilen: