© Elisabeth Kessler/MOMENTUM Wien

Stefan Böck, alpha awards

Um diese Themen drehte sich der Speakers Corner an Tag 2 des JETZT SUMMIT

Der zweite Tag des JETZT SUMMIT 2026 rückt im Speakers Corner Führung, Entscheidungsfähigkeit und strategische Positionierung in den Mittelpunkt. Die Beiträge verbinden KI, Leadership und Markenführung mit gesellschaftlicher Verantwortung.

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Wie wirksam und glaubwürdig ist nachhaltige Kommunikation heute noch? Teilen Sie Ihre Einschätzung und helfen Sie uns, ein realistisches Bild für Österreich zu zeichnen. Als Dankeschön werden insgesamt fünf Conference Passes für die MARKETING X (13.–14. Oktober 2026 in Wien) verlost.

Der Speakers Corner am zweiten JETZT SUMMIT Tag zeigt, wie eng Fragen der Führung mit Marketing und Kommunikation verknüpft sind. KI, gesellschaftliche Verantwortung und strategische Klarheit bilden dabei zentrale Leitmotive. Die Beiträge verdeutlichen, dass erfolgreiche Markenführung zunehmend eine Frage von Leadership, Haltung und strukturierten Entscheidungen ist.

Stefan Böck eröffnete mit seinem Vortrag „Kein Held ohne Krise – handlungsfähig führen im KI-Zeitalter“. Im Fokus stand die Frage, wie Organisationen in einem Umfeld permanenter Unsicherheit steuerbar bleiben. Böck argumentierte, dass nicht Technologie über den Erfolg entscheide, sondern die mentale Handlungsfähigkeit von Führungskräften und Teams. Mit der H.E.R.O.-Methode stellte er ein Modell vor, das Orientierung schafft, Fortschritt sichtbar macht und Entscheidungsfähigkeit in komplexen Transformationsprozessen stärkt.

Responsible Leadership zwischen Profit, People und Planet

Herbert Pratter und Sabrina Fercher widmeten sich dem Konzept „Responsible Leadership – Mit Herz und Haltung“. Ihr Vortrag beleuchtete, wie wirtschaftliche Ziele mit gesellschaftlicher Verantwortung und ökologischer Nachhaltigkeit verbunden werden können. Dabei werden auch Zielkonflikte, Greenwashing-Risiken und die Notwendigkeit kontinuierlicher Selbstverpflichtung thematisiert. Der Ansatz verstand Führung als Balanceakt zwischen unternehmerischem Erfolg und nachhaltigem Handeln.

Elisabeth Kessler/MOMENTUM Wien

Warum Reibung wieder relevant wird

Mit „Friction Reloaded“ analysierte Florian Schleicher aktuelle Entwicklungen im Konsument:innenverhalten. Basierend auf Interviews, Trendreports und Case Studies zeigte er, warum Marken sich wieder stärker spürbar machen müssen. In einer von Effizienz und Algorithmen geprägten Kommunikationswelt könne gezielte Reibung – etwa durch reale Erlebnisse oder ungewöhnliche Formate – zur entscheidenden Differenzierungsstrategie werden.

Elisabeth Kessler/MOMENTUM Wien

Struktur statt Tool-Hype im KI-Alltag

Sascha Mahdavi richtete den Blick auf den Umgang mit KI-Tools im Unternehmensalltag. Sein Vortrag „Ohne Stress durch den KI-Tool-Dschungel“ beschrieb die Herausforderungen durch eine wachsende Zahl an Anwendungen und Funktionen. Statt Tool-Hopping plädierte Mahdavi für strukturierte Entscheidungsprozesse. Ein klar definierter Test- und Bewertungsansatz solle helfen, den tatsächlichen Mehrwert von KI-Lösungen messbar zu machen und unnötige Kosten zu vermeiden.

Elisabeth Kessler/MOMENTUM Wien

Employer Branding als strategischer Hebel

Elena Müller zeigte in ihrem Beitrag, wie stark Employer Branding und Marketing inzwischen zusammengewachsen sind. Unter dem Titel „Employer Branding ist das neue Marketing“ wurde deutlich, dass HR zunehmend zur zentralen Markeninstanz wird. Authentische Kommunikation, gezielte Content-Strategien und KI-gestützte Candidate Journeys beeinflussen nicht nur Recruiting-Erfolge, sondern auch Markenwahrnehmung, Vertrauen und Conversion entlang der gesamten Customer Journey.

Elisabeth Kessler/MOMENTUM Wien

Marketing als Führungsaufgabe

Den Abschluss bildete Louisa Böhringer mit einem strategischen Blick auf die Rolle von Marketing in Organisationen. Ihr Vortrag argumentierte, dass die wachsende Lücke zwischen Aktivität und Wirkung weniger auf Tools oder Kanäle zurückzuführen ist, sondern auf fehlende Positionierung und Entscheidungsstärke. Marketing müsse stärker auf Führungsebene verankert werden, um Orientierung zu geben und langfristige Relevanz sicherzustellen.

Elisabeth Kessler/MOMENTUM Wien

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