Der Staatspreis Marketing ist die höchste staatliche Auszeichnung für Marketingleistungen in Österreich und würdigt Qualität, Innovationsgrad und betriebswirtschaftliche Relevanz. Warum ist es aus deiner Sicht wichtig, dass Unternehmen und Agenturen ihre erfolgreichen Projekte sichtbar machen und beim Staatspreis einreichen?
Thomas Nocker: Marketing wirkt oft im Hintergrund – der Staatspreis Marketing holt diese Leistung bewusst auf die Bühne. Sichtbarkeit ist entscheidend, um zu zeigen, dass gutes Marketing kein „Nice-to-have“, sondern ein messbarer Erfolgsfaktor für Unternehmen ist. Einreichungen machen strategische Arbeit transparent und stärken die Wahrnehmung von Marketing als unternehmerische Disziplin.
Der Preis zeichnet ganzheitliche Marketingleistungen aus, die messbaren Unternehmenserfolg erzielen. Welche konkrete Bedeutung kann eine Auszeichnung für die Positionierung eines Unternehmens oder einer Agentur am Markt haben?
Nocker: Eine Auszeichnung beim Staatspreis Marketing ist ein starkes Qualitäts- und Vertrauenssignal. Sie schärft die Positionierung am Markt, stärkt die Arbeitgebermarke und schafft Glaubwürdigkeit gegenüber Kund*innen, Partnern und auch Mitarbeiter*innen. Gerade weil messbar erfolgreiche Marketingleistungen ausgezeichnet werden, hat das darüber hinaus eine nachhaltige Wirkung.
Viele Unternehmen leisten exzellente Marketingarbeit, unterschätzen aber oft deren strategischen Wert. Was würdest du Entscheidungsträger:innen sagen, die zögern, ihre Projekte einzureichen?
Nocker: Herausragende Marketingarbeit verdient es sichtbar gemacht zu werden. Der Einreichprozess hilft, Projekte zu reflektieren, Erfolge klar zu formulieren und den strategischen Wert von Marketing intern sowie extern darzustellen. Wer nicht einreicht, verzichtet auf eine sehr gute Chance zur Positionierung und Weiterentwicklung.
Der Staatspreis Marketing macht Best Practice sichtbar und setzt Qualitätsmaßstäbe für die gesamte Branche. Welchen Beitrag leistet die Auszeichnung aus deiner Sicht zur Weiterentwicklung des Marketings in Österreich?
Nocker: Der Staatspreis setzt Qualitätsmaßstäbe und fördert meiner Meinung nach den Diskurs innerhalb der Branche. Er zeigt, wie modernes Marketing wirkt – strategisch, datenbasiert und wirtschaftlich relevant. Dadurch entsteht ein gemeinsames Verständnis davon, was exzellentes Marketing heute leisten muss.
Erstmals werden heuer zusätzlich die besten Einreichungen aus jedem Bundesland ausgezeichnet. Welche Chancen eröffnet diese neue Bühne für die regionale Wirtschaft und für die Sichtbarkeit starker Marketingleistungen außerhalb der klassischen Zentren?
Nocker: Die zusätzliche Auszeichnung pro Bundesland ist ein starkes Signal. Sie gibt Unternehmen und Agenturen aus den Regionen mehr Sichtbarkeit auf nationaler Ebene und stärkt damit auch die regionale Wirtschaft. Für Tirol ist das eine gute Chance, Innovationskraft und Marketingkompetenz überregional aufzuzeigen.
Jetzt hier für den Staatspreis Marketing einreichen – und zwar noch bis zum 6. März 2026.













