Der Aufschrei war groß, die Reaktion wohl angemessen. Nachdem evident wurde, dass das deutsche Yellow-Presse-Magazin „die aktuelle” ein Interview mit der 2013 schwer verunfallten Formel-1-Legende Michael Schumacher in der aktuellen Ausgabe schlicht und ergreifend erfunden worden war, musste die Chefredakteurin des Titels, Anne Hoffmann, ihre sieben Sachen packen. Obwohl von „erfunden” kann in diesem Fall gar nicht die Rede sein, denn das Interview war von einer Künstlichen Intelligenz verfasst worden. Ein paar Mausclicks, eine paar Prompts und fertig ist das Interview mit dem siebenfachen Formel-1-Weltmeister!
Für Anne Hoffmann, für die das Ganze eventuell auch ein Gag war, nahm die Geschichte keine gute Wendung, schließlich ist sie ja nun ihren Job los. Das ist keine gute Nachricht für Anna Hoffmann, aber für den Journalismus im deutschen Sprachraum und eventuell auch darüber hinaus, schon. Denn der Medienwelt wurden hier ganz schnell die Grenzen von KI-basiertem „Journalismus” (kann man das dann überhaupt noch Journalismus nennen?) aufgezeigt. Also: Hände weg von unlauteren Praktiken mit Chat GPT und Co!












