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Werner Schediwy (DenkConsult) und Peter Rosenkranz (media4more) bei der Best Practice im Rahmen der JETZT Branding am 1. Juni

„Branding ist ein Zusammenspiel aus Identity, Visibility und Credibility.”

Der Nachmittag des Conference Day der JETZT Branding ist angebrochen und damit die Best Practice Keynote von Peter Rosenkranz und Werner Schediwy mit dem Titel "Die Marke als Energiesystem - Digital Branding at it's best!".

Die Best Practice Keynote von Peter Rosenkranz (media4more) und Werner Schediwy (DenkConsult) im Rahmen der Fachkonferenz JETZT Branding dreht sich um „Die Marke als Energiesystem”. Die beiden Referenten haben beruflich hauptsächlich mit KMU zutun. Schediwy: „Schwierig ist, dass die meisten sich nicht mit der eigenen Identity bzw. dem eigenen Markenkern befassen.” Rosenkranz fügte hinzu, dass es ein Zusammenspiel aus „Identity, Visibility und Credibility” ist, die für Marken Erfolg versprechen.

Schediwy fuhr fort, dass viele Marken auch von einander abschauen, aber „jeder seine eigenen Kompetenzen entwickeln muss.” Es ist also essentiell als Marke zu wissen, wofür man stehen will, aber auch, wofür man nicht stehen will. Schediwy lieferte einige Beispiele aus seiner bisherigen (Bank)-Karriere, die veranschaulichen, worauf Kampagnen aufbauen sollten, nämlich auf Werten. „Man muss eine Marke behutsam weiterentwickeln,” ist sich Schediwy sicher und gibt damit dem gesagten von Vorredner Marco Harfmann von A1 recht. Aber er fügte auch hinzu, dass „eine Marke nicht nur ein Logo ist, sondern die Vernetzung von Werten in der Kommunikation.”

Bei DenkConsult wird so gearbeitet, dass ein sogenannten „Markenmanifest” erstellt wird. Das beinhaltet unter anderem, wofür die Marke stehen will und wofür nicht, welche Erwartungen bei den KonsumentInnen erzeugt werden sollen etc., um eine „Markenenergie” entstehen zu lassen. Rosenkranz: „Man muss Vertrauen schaffen und die Leute im gewohnten Umfeld abholen. So schafft man es, Markenwerte zu transportieren.”

Die Conclusio von Schediwy und Rosenkranz: Viele nehmen sich nicht die Zeit, sich ganz wichtige Fragen zu stellen, nämlich wie Wer sind wir? Wie sieht unsere Markenarchitektur aus? Was schärft uns und was brauchen wir künftig nicht mehr, um uns zu präsentieren?