Integral Ad Science (IAS), eine globale Plattform für Mediamessung und ‑optimierung, hat heute die 20. Ausgabe des Media Quality Reports (MQR) veröffentlicht. Basierend auf täglich über 280 Milliarden digitalen Interaktionen aus aller Welt liefert der MQR den Advertisern und Publishern wichtige Benchmarks für Display- und Videoanzeigenformate im Bereich Desktop, Mobile Web, Mobile App sowie Connected TV (CTV). Mit seinen Erkenntnissen ermöglicht der Report die Bewertung der Qualität und Effektivität digitaler Media-Kampagnen und Inventare.
Der diesjährige MQR beleuchtet die sich wandelnden Dynamiken im digitalen Werbemarkt mit besonderem Fokus auf das Open Web. Zu den zentralen Erkenntnissen gehört ein deutlicher Anstieg der Ad Fraud-Raten bei nicht-optimierten, ungeschützten Kampagnen. Gleichzeitig wächst der Anteil des Markenrisikos* durch beleidigende Sprache und Hate Speech. Während sich die Viewability-Raten stabilisieren, verlagern Marketer ihren Fokus zunehmend auf neue Performance-Kennzahlen wie Attention.
„Vor dem Hintergrund der wachsenden Komplexität im Bereich Digital Media verpflichtet sich IAS weiterhin dazu, seine Partner mit der erforderlichen Transparenz, Präzision und Sicherheit zu unterstützen, die für nachhaltigen Erfolg entscheidend sind“, so Lisa Utzschneider, CEO von IAS. „Die 20. Ausgabe des Media Quality Reports verdeutlicht eindrucksvoll, dass proaktive Strategien zur Sicherung der Mediaqualität unerlässlich sind, damit Marketer ihre Performance optimieren und zugleich ihre Marken vor den vielfältigen Herausforderungen im programmatischen Advertising schützen können.
Zentrale globale Ergebnisse
1. 15-fach höhere Ad-Fraud-Raten bei nicht-optimierten Kampagnen
Der Media Quality Report zeigt: Betrugsraten bei nicht-optimierten Kampagnen sind ohne entsprechende Schutzmaßnahmen im Jahresvergleich um 19,0 Prozent gestiegen und erreichten bis Ende 2024 mit 10,9 Prozent den höchsten Wert seit vier Jahren. Die Betrugsrate war dabei 15-fach höher als bei Kampagnen, die Technologien zur Bekämpfung von Ad Fraud einsetzen. Trotz der zunehmenden Raffinesse von Betrüger*innen blieben Kampagnen, die gegen Ad Fraud optimiert waren, weitgehend geschützt. Die weltweite Betrugsrate bei optimierten Kampagnen sank um 9,8 Prozent und blieb stabil bei 0,7 Prozent.
2. Beleidigende Sprache, kontroverse Inhalte und Hate Speech nehmen zu
Das globale Markenrisiko ist zwar im Vergleich zu 2023 um 10,6 Prozent und seit 2021 um 39 Prozent auf einen Rekordwert von 1,5 Prozent gesunken, doch die Art des Risikos verändert sich. Der Anteil an Inhalten, die aufgrund von beleidigender Sprache, kontroversen Themen und Hate Speech im Open Web geflaggt wurden, ist auf den höchsten Stand seit 2020 gestiegen. Weltweit erhöhte sich der Anteil an offensiven Inhalten im Jahresvergleich um 72 Prozent und verdeutlicht so die zunehmende Komplexität der Risiken im Web.
3. Globale Viewability-Raten stabilisieren sich
Nach jahrelangem Wachstum erreichten die globalen Viewability-Raten 2024 eine Plateauphase mit einem moderaten Anstieg von 1,6 Prozent im Jahresvergleich. Besonders die Viewability im Desktop-Video-Bereich legte mit 5,4 Prozent deutlich zu und erreichte mit 83,9 Prozent einen Rekordwert. Dies spiegelt den anhaltenden Trend zum digitalen Videokonsum auf allen Kanälen wider. Während die Viewability insgesamt hoch bleibt, setzen Marketer zunehmend auf ergänzende Kennzahlen wie Attention. Durch die Kombination von situativen Faktoren und Nutzerinteraktionen ermöglicht Attention eine genauere Einschätzung der Werbewirkung und unterstützt Advertiser dabei, ihre Kampagnen gezielt auf Geschäftserfolge auszurichten.
In seiner 20. Ausgabe bleibt der MQR der weltweit anerkannte Standard für aussagekräftige und aussagekräftige Insights zur Qualität von Digital Media. Angesichts eines sich schnell wandelnden digitalen Ökosystems – geprägt von Fortschritten im Bereich KI, veränderten Konsumgewohnheiten und einer stärkeren Fokussierung auf Performance-Strategien – unterstützen diese Erkenntnisse Advertiser, Publisher und Plattformen, Herausforderungen zu meistern und bessere Ergebnisse zu erzielen. Für den Report Ausgabe 17 hat IAS 280 Milliarden globaler Daten-Impressions aus Werbekampagnen analysiert.
Der komplette „Media Quality Report – Ausgabe 19“ findet sich zum kostenfreien Download unter „Media Quality Report – Ausgabe 20“.













