© Lukas Dostal

Stephan Hering-Hagenbeck (Tiergarten Schönbrunn) und Sascha Berndl (INFOSCREEN).

Infoscreen lud zum traditionellen Sommerfest nach Schönbrunn

Beim Kaiserpavillon und bei Kaiserwetter begrüßte Infoscreen am 28. Mai 200 Gäste zu seinem traditionellen Sommerfest im Tiergarten Schönbrunn.

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„Das Tiergarten- und unser Marketing-Team haben für unser traditionelles Sommerfest einen perfekten Tag ausgesucht“, bedankte sich INFOSCREEN-Geschäftsführer Sascha Berndl gleich bei der Begrüßung für die Gastfreundschaft und perfekte Vorbereitung. „Sie haben einen Tag zwischen dem Song Contest und der Fußball-WM ohne Wolken und mit idealer Temperatur gebucht.“ Beim anschließenden Kurzinterview befragte Berndl Tiergarten-Geschäftsführer Stephan Hering-Hagenbeck nicht nur zum zoologischen Nachwuchs und den Zuchterfolgen im letzten Jahr, sondern auch, was denn seine erstaunlichste Erfahrung im Tiergarten gewesen sei.

„Kleine Wunder – große Geschichten“ als Motto des Abends

Amüsiert verfolgten die Gäste von INFOSCREEN Hering-Hagenbecks Schilderung, wie er seine angespannte Beziehung zu einem Orang-Utan erfolgreich umdrehte. Weil das Orang-Utan Männchen immer gestresst schien, wenn der Direktor auftauchte, riet ein externer Experte zu einem persönlichen Treffen am Abend. „So haben wir uns dann persönlich der Rangordnung entsprechend begrüßt, einander in aller Ruhe kennengelernt und uns angemessen „beschnuppert“. Der Orang-Utan hat mir dann sogar eine Gurke zum Abbeißen angeboten, die wir gemeinsam gegessen haben. Seither sind wir beste Freunde.“ Dem Motto des Abends „Kleine Wunder – große Geschichten“ entsprechend, führten die Tiergarten-Guides danach die Gäste des ÖFFI-TV-Senders mit ähnlich amüsanten und verblüffenden Schilderungen durch die weitläufigen Anlagen.

Künstliche Befruchtung und natürliche Zuchterfolge

So erzählten sie etwa, dass der Name der Elefantendame „Iqhwa“ aus der Sprache der Zulus kommt und „Die aus dem Eis kam“ bedeutet. Denn „Iqhwa“ wurde durch künstliche Besamung mit tiefgefrorenem Sperma eines wildlebenden Bullen aus dem südafrikanischen Krügerpark gezeugt. Auf völlig natürlichem Weg sind hingegen im vergangenen September drei Geparden zur Welt gekommen. Da die Tiere nach etwa vier Monaten ihre Krallen nicht mehr einziehen können, verlieren sie damit auch die Fähigkeit zu klettern. Der naturnahe Lebensraum für die sprungkräftigen Tiere braucht daher hohe Zäune, aber keine Überhänge als Begrenzung. Um das Tier-Quiz von INFOSCREEN korrekt beantworten zu können, war auch eine verblüffende Information der Guides zu den Mähnenrobben wichtig: Die bis zu 450 kg schweren Säugetiere können im Wasser schlafen. Dabei bleibt allerdings eine Gehirnhälfte aktiv, um das Auftauchen und Atmen zu steuern.

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