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Die Studie zeigt

59 Prozent der Österreicherinnen sind für eine Frauenquote in Führungspositionen

Am 8. März wird der Internationale Frauentag gefeiert. Dieser Tag macht auf die Themen Gleichberechtigung und Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam. Die aktuelle Umfrage von Integral zeigt, dass dieser Tag immer noch seine Berechtigung hat.
59 Prozent der Österreicherinnen sind für eine Frauenquote in Führungspositionen
Die Studie zeigt, dass 58 Prozent der Österreicher bereits vom Weltfrauentag gehört haben. Gut die Hälfte findetes wichtig, dass es den Internationalen Frauentag gibt, um sich für Gleichberechtigung und Gleichstellung der Geschlechter stark zu machen.
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#MeToo, Time‘s Up, Gender Pay Gap – nichtzuletzt durch diese Bewegungen und Themen erfährt die Gleichstellung der Geschlechter wieder mehr Aufmerksamkeit. Doch wie beurteiltdie Bevölkerung aktuell die Gleichstellung zwischen Frau und Mann in Beruf, Politik oder im Privaten? Wie hat sich die Gesellschaft in den vergangenen zehn Jahren in dieser Hinsicht entwickelt? Und: Wie stehen wir zu einer Frauenquote für Führungspositionen in der Wirtschaft? Diesen und weiteren Fragen ist Integral anlässlich des Weltfrauentags am 8.März in einer Online-Studie nachgegangen.


Die Umfrage zeigt, dass dieser Tag immer noch seine Berechtigung hat. Denn knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) gab an, dass generell eher Männer in der Gesellschaft Vorteile genießen. Männer und Frauen unterscheiden sich in ihrer Einschätzung deutlich: Während 55 Prozent der Frauen finden, dass Männer mehr Vorteile genießen, sind nur ca. vier von zehn Männern (41 Prozent) dieser Meinung. Nur eine Minderheit von 13 Prozent ist der Meinung, dass Frauen generell mehr Vorteile genießen.

Trotz Verbesserung noch Luft nach oben

Alles in allem sehen die Befragten die Gleichstellung zwischen Mann und Frau durchschnittlich zu 43 Prozent verwirklicht. Die Bevölkerung erkennt jedoch einen Wandel: So sind 68 Prozent der Meinung, dass sich die Gleichstellung der Frau in der österreichischen Gesellschaft in den vergangenen zehn Jahren eher verbessert hat. Das sagen 74 Prozent der Männer und 61 Prozent der Frauen. „Der gesellschaftliche Wandel hinsichtlich der Gleichstellung wird nicht nur zwischen den Geschlechtern sehr unterschiedlich wahrgenommen. Wir sehen auch deutliche Unterschiede nach Bildungsgrad: Höher Gebildete sehen den Status Quo kritischer als Personen mit niedriger oder mittlerer Bildung, sie nehmen aber auch stärker die positive Entwicklung der Gleichstellung wahr“, so Martin Mayr, Mitglied der Integral-Geschäftsleitung.

Frauen sind gleichgestellt, außer im Beruf

Inwiefern unterscheidet sich aber die wahrgenommene Gleichstellung von Frau und Mann in verschiedenen  Lebensbereichen? 70 Prozent sehen eine  Gleichstellung beider Geschlechter im privaten Umfeld, ein Viertel (27 Prozent) tut das nicht. Dabei sind 77 Prozent der Männer der Ansicht, dass Frauen und Männer im Privaten  gleichgestellt  sind, Frauen stimmen dem zu 64 Prozent zu. Die Hälfte der Befragten (54 Prozent) ist der Meinung, dass in der Politik eine Gleichstellung zwischen Frauen und Männern besteht. Ähnlich sieht es im medialen Umfeld aus: 54 Prozent meinen, dass Frauen und Männer in den Medien als gleichwertig dargestellt werden. Anders stellen sich die Umfrageergebnisse jedoch im Beruflichen dar: Über zwei Drittel (70 Prozent) der Befragten gaben an, dass Frauen und Männer im beruflichen Umfeld nicht gleichberechtigt sind. Frauen lehnen die Aussage, dass die Geschlechter im Beruf gleichgestellt sind, mit 79 Prozent deutlich stärker ab als Männer (60 Prozent). Generell zeigen die Daten, dass Männer die Gleichstellung im privaten,  politischen, medialen sowie beruflichen Umfeld stets positiver bewerten als Frauen.

Frauenquote für Führungspositionen überzeugt knapp die Hälfte

Die Antwort auf die Frage, ob für Führungspositionen in der Wirtschaft eine Frauenquote existieren solle, fällt verhalten aus: 44 Prozent befürworten diese, 54 Prozent lehnen sie ab. In Hinblick auf die Geschlechter sind die Meinungen jedoch eindeutiger: 33 Prozent der Männer und 59 Prozent der Frauen sind für eine Frauenquote. Mit höherer Bildung sinkt die Forderung nach dieser. Hinsichtlich der Frauenquote im Nationalrat ist Österreich deutlich besser als sein Ruf: Die Befragten schätzen den Frauenanteil lediglich auf 23 Prozent. Dieser Wert wurde jedoch bereits im Jahr 1996 überschritten. Aktuell besteht der Nationalrat zu 39 Prozent aus Frauen. 58 Prozent der Befragten haben bereits vom Weltfrauentag gehört. Gut die Hälfte findetes wichtig, dass es den Internationalen Frauentag gibt, um sich für Gleichberechtigung und Gleichstellung der Geschlechter stark zu machen.

Christina Ebner

Christina Ebner

Chris Budgen

„The Four” von Scott Galloway

„Die vier apokalyptischen Reiter“ – so bezeichnet Marketing-Guru Galloway Amazon, Apple, Facebook und Google. Diese Tech-Giganten haben nicht nur neue Geschäftsmodelle entwickelt, sie haben die Regeln des Wirtschaftslebens und für Erfolg neu definiert.