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Maximilian Heske (Head of Strategy Digiknall), Thomas Zedrosser (Geschäftsführer Radatz), Stefan Wacker (CEO Digiknall) und Franz Radatz (Inhaber und Geschäftsführer Radatz)

Radatz baut Social-Media-Präsenz mit Digiknall aus

Die Wiener Traditionsmarke Radatz setzt seit 2025 gemeinsam mit der Agentur Digiknall auf Instagram, TikTok und Facebook. Mit Edutainment-Formaten rund um Wurst und Wien wurden in sechs Monaten über 14 Millionen Videoaufrufe erzielt.

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Radatz, eines der bekanntesten Wiener Traditionsunternehmen mit mehr als 60 Jahren Geschichte und 890 Mitarbeitenden, hat 2025 seine Social-Media-Aktivitäten deutlich ausgebaut. Gemeinsam mit der Wiener Agentur Digiknall startete die Marke erstmals eine strategische Präsenz auf Instagram, TikTok und Facebook. Ziel ist es, die Marke zeitgemäß zu positionieren, organische Reichweite zu steigern und neue Zielgruppen zu erschließen.

Auftakt mit Social-PR-Aktion

Den Startschuss bildete eine aufmerksamkeitsstarke Aktion rund um den „Welttag der Käsekrainer“. Eine Blasmusikkapelle zog mit dem „Radatzky Marsch“ durch die Wiener Innenstadt und begleitete die Marke musikalisch. Der inszenierte Social-PR-Stunt fungierte als Auftakt für die digitale Markenkommunikation und sollte die Verbindung von Tradition und Gegenwart unterstreichen.

Edutainment-Formate für die Community

In den Monaten nach dem Launch etablierte Radatz mehrere wiederkehrende Content-Formate. Im Format „Wurstkompetenz“ erklärt Würstelingenieur Georg Produktdetails und handwerkliche Hintergründe. Die „Wiener Wurst G’schichten“ stellen Persönlichkeiten wie Peter Stöger, Marika Lichter oder Florian Ritt in den Mittelpunkt, die ihre persönlichen Geschichten am Würstelstand erzählen. Ergänzt werden die Inhalte durch das Fachwissen des hauseigenen Fleischsommeliers. Der inhaltliche Fokus liegt auf kurzen, unterhaltsamen Videoformaten, die Produktwissen mit Wiener Lebensgefühl verbinden.

Mehr als 14 Millionen Videoaufrufe

Nach sechs Monaten verzeichnete das Unternehmen über 14,3 Millionen organische Videoaufrufe. Hinzu kamen mehr als 18.000 neue Follower und rund 260.000 Interaktionen, darunter 12.500 Kommentare. Die durchschnittliche Reichweite lag bei 1,5 Millionen pro Monat. Parallel dazu stiegen laut Unternehmen die Verkaufszahlen in mehreren Produktlinien.

Geschäftsführer Thomas Zedrosser betont: „Mit einem lauten Knall wurde Radatz auf Social Media zum Leben erweckt. Der Name ist Programm, die Zusammenarbeit mit Digiknall ist höchst professionell und bereitet unserem gesamten Team viel Freude.“

Strategie und Umsetzung aus einer Hand

Verantwortlich für Strategie und operative Umsetzung zeichnet Digiknall. Maximilian Heske, Head of Strategy, ordnet ein: „Jede Marke will relevant sein. Social Media folgt anderen Regeln als klassische Markenführung. Sichtbarkeit entsteht heute nicht durch bloße Präsenz, sondern dadurch, ob eine Marke die Köpfe und Herzen der Menschen erreicht.“

Ziel sei es, die traditionellen Stärken von Radatz in plattformspezifische Inhalte zu übersetzen und im Social Feed sichtbar zu machen. Das Beispiel zeigt, wie auch etablierte Handels- und Lebensmittelmarken Social Media gezielt nutzen, um Markenwahrnehmung, Community-Aufbau und Performance miteinander zu verbinden.

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