Wenn Kinder ihr erstes internetfähiges Gerät erhalten, rücken Fragen zu Nutzung, Datenschutz und Jugendschutz in den Vordergrund. Google positioniert dafür die App Family Link, die im Google Play Store und im Apple App Store verfügbar ist. Die Lösung soll Erziehungsberechtigten helfen, Geräteeinstellungen zu verwalten, Nutzungszeiten zu begrenzen und Inhalte altersgerechter zu steuern.
Bildschirmzeit und Ruhezeiten planen
Family Link bietet Tageslimits sowie planbare Ruhezeiten, um Nutzungsfenster festzulegen. In Phasen, in denen das Gerät pausieren soll, können bestimmte Funktionen eingeschränkt werden. Ziel ist eine besser steuerbare Balance zwischen Online- und Offline-Zeit.
App-Installationen und App-Nutzung kontrollieren
Ein zentraler Baustein sind Freigaben für Apps: Installationen lassen sich genehmigen oder ablehnen. Zusätzlich können Zeitlimits auch für einzelne Anwendungen gesetzt werden. Damit wird App-Nutzung nicht nur insgesamt, sondern auch differenziert nach einzelnen Angeboten begrenzbar.
Standortfreigabe für Familien nutzen
Über die Standortfreigabe kann der Gerätestandort eines Kindergeräts in Echtzeit angezeigt werden. Zudem sind Benachrichtigungen möglich, wenn zuvor definierte Orte erreicht oder verlassen werden. Diese Funktion ist vor allem für Alltagswege relevant, etwa zwischen Schule, Freizeit und Zuhause.
YouTube-Konten mit Elternaufsicht einrichten
Für YouTube nennt Google betreute Konten, die mit Elternaufsicht eingerichtet werden können. Für Konten unter 18 Jahren sind Pausen- und Schlafenszeit-Erinnerungen laut Google standardmäßig aktiv. Zusätzlich lassen sich Inhaltseinstellungen auswählen, um die Nutzung stärker an Altersstufen anzupassen.
Schulmodus für Lern- und Hausaufgabenzeiten
Nach der Ferienzeit kann der Schulmodus eingesetzt werden, um Gerätefunktionen in definierten Zeiträumen einzuschränken. Benachrichtigungen lassen sich stummschalten, und ausgewählte Apps können pausiert werden. Damit wird das Gerät während Unterrichts- oder Hausaufgabenzeiten stärker auf notwendige Funktionen reduziert.
Insgesamt zielen die beschriebenen Einstellungen darauf ab, neue Geräte schneller in einen geregelten Familienalltag zu integrieren. Neben technischen Vorgaben bleibt die begleitende Auseinandersetzung mit Apps, Inhalten und Datenschutz ein wichtiger Faktor für nachhaltige Medienkompetenz.














