Am 27. Jänner fand der Training Day der JETZT GEO/SEO statt. Die ersten beiden Workshops lieferten Franz Enzenhofer (Fullstack Optimization) und Marietta Robitza (SlopeLift).
Der Workshop von Franz Enzenhofer (Fullstack Optimization) trug den Titel „SEO & GEO 2026: Status quo – Hype vs. Realität”. Der 90-minütige Workshop von Franz Enzenhofer räumt mit Hype rund um GEO, AI Overviews und „die KI“ auf und zeigt, was davon tatsächlich messbare Realität ist. Er erklärt, wie KI-Systeme wirklich suchen, welche Teile des klassischen SEO bereits gut gelöst sind und wo neue Herausforderungen entstehen. Nach einem kompakten Theorie-Input arbeiten die Teilnehmenden in Gruppen an zwei Praxisübungen: Sie analysieren zuerst das Suchverhalten von AIs und setzen anschließend KI gezielt ein, um schnell konkrete SEO-Aufgaben umzusetzen.
Was die KI wirklich will: Praxis-Workshop zur Strukturierung und Formulierung von Content
Der Workshop von Marietta Robitza beim Training Day der JETZT GEO/SEO Fachkonferenz zeigte, wie stark sich Suche durch KI bereits verändert hat: Statt Nutzer:innen auf Websites zu schicken, liefern Suchsysteme immer öfter direkt fertige Antworten, was vor allem bei informativen Suchanfragen zu weniger Klicks führt. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie entweder Teil dieser KI-Antworten werden müssen oder mit transaktionalen Inhalten weiterhin das eigentliche Ziel der Suche bleiben. Klassisches SEO verliert dabei nicht seine Bedeutung, wird aber um neue Anforderungen ergänzt, etwa durch stärkere Markenpräsenz, thematische Autorität und Signale aus anderen Kanälen.
Im inhaltlichen Fokus stand, wie Content gestaltet sein muss, damit KI ihn gut verarbeiten und zitieren kann. Dazu gehören klar strukturierte Texte, bei denen jeder Absatz für sich verständlich ist, direkte Antworten gleich zu Beginn, eine einfache und sachliche Sprache sowie regelmäßig aktualisierte Inhalte mit hoher Faktendichte. Statt nur auf einzelne Keywords zu optimieren, sollen Inhalte entlang konkreter Nutzerfragen und möglicher Folgefragen aufgebaut werden, wie sie in KI-Dialogen entstehen. Besonderer Wert wurde auf Einzigartigkeit gelegt, etwa durch eigenes Expertenwissen, Erfahrungen, Daten oder multimediale Inhalte, um sich von austauschbaren Texten abzuheben.
In den Praxisübungen setzten die Teilnehmenden diese Prinzipien direkt um, indem sie bestehende Texte KI-tauglich überarbeiteten, sinnvolle Content-Strukturen für Vergleichs- und Ratgeberthemen entwickelten und Strategien erarbeiteten, wie man auch bei stark umkämpften Themen echten Mehrwert bieten kann. Die zentrale Botschaft des Workshops war, dass erfolgreiche GEO-Strategien weniger von technischen Tricks leben, sondern vor allem von qualitativ hochwertigem, gut strukturiertem und glaubwürdigem Content, der echte Fragen klar und aktuell beantwortet.














