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Dicht gedrängte Reihen beim W&V Summit 2026 in München, der Anlaufstelle für Marketing-Entscheider aus Deutschland.

W&V Summit in München: Marke, Mut, Metriken und Mythen

Der W&V Summit in München ist am 11. und 12. März 2026 in München die Anlaufstelle für Marketingentscheider im 1. Quartal des Jahres. Das Motto lautet: "Substanz statt Show und Austausch auf Augenhöhe."

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Welche Prioritäten muss man im Marketing 2026 setzen? Welche Themen gehören für Marketing-Entscheider priorisiert? Und was braucht es, um in einem anspruchsvollen Marktumfeld handlungsfähig zu bleiben? Fragen über Fragen, die dieser Tage in München behandelt werden, nämlich beim W&V Summit am 11. und 12. März 2026, der Anlaufstelle für deutsche Marketer im ersten Quartal des Jahres. Das Motto lautet: „Substanz statt Show und Austausch auf Augenhöhe”. Der wohl gewollte Seitenhieb auf Gigaevents wie der OMR in Hamburg ist gelungen. Und der W&V Summit sollte längst ein Fixpunkt im Kalender jedes Marketers im DACH-Raum sein.

Einmal mehr Thema in fast allen Panels und Vorträgen: Es braucht mehr Mut im Marketing. Es braucht mehr Aufbruch in unerforschtes Terrain. Und weniger Getrampel auf altbekannten Pfaden.

Es braucht aber auch eine Rückbesinnung auf die Marke, die mancherorts schändlich behandelt wurde und wird. Wer nicht ständig über die Marke, ihre Werte, ihre Ausstrahlung, ihre Haltung, ihre Aura und so weiter nachdenkt, begibt sich langsam aber sicher auf den Holzweg.

Und es braucht in Marketing und Werbung Metriken, die Sinnvolles zu Tage fördern. Seitenlange Reichweitenauswertungen – da sind sich viele einig – sind längst nicht mehr der Weisheit letzter Schluss. Es geht um echte Wirkung, also Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn.

Natürlich geht es beim W&V Summit auch um die KI in all in ihren Ausformungen und den geschickten und gezielten Umgang damit. Und damit sind wir wieder beim Mut. Denn Angst bringt uns in dem Zusammenhang nicht weiter. Weder die Angst vor dem Verlust von Arbeitsplätzen, noch die Angst vor der uns links und rechts überholenden Technologie, die wir dann nicht mehr einfangen können und schon gar nicht die Angst, dass die anderen ohnehin schon so weit vorne sind. 

Fazit: Es bleibt spannend im Marketing. Einfach nur tun, reicht nicht mehr. Man muss ständig am Ball bleiben und ständig alles hinterfragen. Ja, und mutig bleiben hilft extrem.

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