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OÖ Hausordnung: upart-Kampagne übersetzt Regeln des Zusammenlebens in den Alltag

Die OÖ Hausordnung formuliert 13 Regeln für ein respektvolles Miteinander. Eine neue 360-Grad-Kampagne macht diese Werte sichtbar: mit Porträts aus der Bevölkerung, einer zentralen Landingpage und Inhalten in zehn Sprachen.

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Mit der OÖ Hausordnung hat das Land Oberösterreich einen Orientierungsrahmen für das Zusammenleben im Bundesland formuliert. Insgesamt 13 Regeln sollen Respekt, Verantwortung und Gemeinschaft im Alltag greifbar machen. Eine begleitende Kommunikationskampagne übersetzt diese Inhalte nun in ein mediales Gesamtkonzept.

Entwickelt wurde die 360-Grad-Kampagne von der Agentur upart gemeinsam mit dem Land Oberösterreich. Ziel war es, die Regeln nicht nur zu kommunizieren, sondern sie verständlich, wiedererkennbar und über verschiedene Kanäle hinweg zugänglich zu machen.

„Unsere Aufgabe war es, aus 13 Regeln ein Kommunikationssystem zu machen, das im Alltag funktioniert: klar, respektvoll und so aufbereitet, dass Menschen es wirklich annehmen können – über Sprachen und Kanäle hinweg“, sagt Daniel Frixeder von upart.

Menschen aus Oberösterreich im Mittelpunkt

Im Zentrum der Kampagne stehen Porträts von Menschen aus Oberösterreich, die die gesellschaftliche Vielfalt des Bundeslandes widerspiegeln. Damit soll die OÖ Hausordnung nicht als abstrakter Regelkatalog erscheinen, sondern als gemeinsame Wertebasis, die Orientierung im Alltag bietet.

Der Ansatz setzt darauf, Regeln und Werte über konkrete Lebensrealitäten zu vermitteln. Durch die visuelle Darstellung realer Personen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten wird das Thema Zusammenleben greifbarer und persönlicher.

Mehrsprachige Inhalte und zentrale Plattform

Als zentraler digitaler Hub wurde die Landingpage ooe-hausordnung.at entwickelt. Dort sind alle Inhalte und Regeln gebündelt abrufbar. Ergänzend steht die OÖ Hausordnung als Download in zehn verschiedenen Sprachen zur Verfügung.

Damit soll sichergestellt werden, dass die Inhalte möglichst viele Menschen im Bundesland erreichen – unabhängig von ihrer sprachlichen Herkunft.

Begleitet wurde das Projekt auch inhaltlich. „Die Umsetzung verdeutlicht, dass Werte und Regeln von Menschen getragen und gelebt werden. Sie müssen nicht von außen verordnet werden. Die OÖ Hausordnung bietet eine nachvollziehbare, tragfähige Grundlage für ein gutes Miteinander – unabhängig davon, ob jemand mit oder ohne Migrationshintergrund hier lebt“, sagt Dipl.-Soz. Kenan Güngör (think.difference), der an der Ausarbeitung beteiligt war.

Mit der Kampagne soll die OÖ Hausordnung schrittweise im gesamten Bundesland sichtbar werden und als Orientierung für ein respektvolles Zusammenleben dienen.

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