Generative KI-Systeme verändern die Suche grundlegend. Bei der JETZT GO/SEO zeigte Thomas Peham von Otterly.AI, warum Sichtbarkeit in KI-Antworten für Unternehmen zunehmend wichtiger wird als klassischer Traffic.
Generative KI wie ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews wird immer häufiger als Suchwerkzeug genutzt. Beim Conference Day des JETZT GEO/SEO am 28. Jänner erläuterte Thomas Peham, CEO und Co-Founder von Otterly.AI, welche Folgen dieser Wandel für SEO, Content-Strategien und Markenführung hat.
Von Suchergebnissen zu KI-Antworten
Peham betonte, dass der direkte Referral-Traffic aus ChatGPT für viele Websites zwar noch gering ist, Umfragen jedoch zeigen, dass ein relevanter Teil der Nutzer:innen KI-Systeme aktiv für Recherche und Entscheidungen einsetzt. Damit verlagert sich der Fokus von Klicks hin zur Frage, ob eine Marke überhaupt in der KI-Antwort erwähnt wird.
Drittquellen dominieren AI Search
Analysen von über einer Million Websites zeigen, dass KI-Systeme vor allem auf externe Quellen zurückgreifen. Rund 95 Prozent aller Zitierungen stammen von Drittseiten. ChatGPT bevorzugt dabei Reddit, Wikipedia und redaktionelle Medien, während Google AI Overviews stärker markenfokussiert sind. Eigene Website-Optimierung bleibt wichtig, reicht jedoch allein nicht aus.
Neue Kennzahlen für Sichtbarkeit
Peham ordnete diese Entwicklung als Übergang von SEO zu Generative Engine Optimization ein. Zentrale KPIs sind nicht mehr Rankings und Klicks, sondern Brand Mentions, Website Citations und Share of Voice in KI-Antworten. Ziel ist es, als Marke Teil der Antwort zu werden.
Inhalte, Technik und PR als Erfolgsfaktoren
Bevorzugt werden laut den präsentierten Daten News- und Editorial-Content, Vergleichsformate sowie strukturierte FAQ-Inhalte. Technisch spielen Crawlability und der Zugang für AI-Bots eine wesentliche Rolle. Gleichzeitig gewinnt Digital PR an Bedeutung, da Medienberichte, Communities und Wikipedia entscheidend zur Wahrnehmung von Marken in AI Search beitragen.














