Florian Novak, LoungeFM
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Florian Novak, Gründer von JETZT.at

ORF und Jetzt.at starten Kooperation bei Ö1-Formaten

Das Online-Medium Jetzt kooperiert künftig mit dem ORF-Radiosender Ö1. Beiträge sollen regelmäßig in den Magazinen „Digital-Leben“ und „Matrix“ ausgestrahlt werden. Ziel ist eine größere Reichweite sowie zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten.

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Das Online-Medium Jetzt baut seine Medienpartnerschaften aus und arbeitet künftig mit dem ORF-Radiosender Ö1 zusammen. Wie aus dem Mitglieder-Newsletter hervorgeht, sollen redaktionelle Beiträge von Jetzt regelmäßig in ausgewählten Ö1-Formaten ausgestrahlt werden.

Beiträge in „Digital-Leben“ und „Matrix“

Die Kooperation ist das Ergebnis von Gesprächen mit Franz Zeller, Ressortleiter für Wissenschaft und Innovation bei Ö1. Geplant ist ein fortlaufender inhaltlicher Austausch zwischen den Redaktionen. Ziel sei es, geeignete Beiträge für die beiden Magazine „Digital-Leben“ und „Matrix“ zu identifizieren und für das Radiopublikum aufzubereiten.

Den Auftakt bildet ein Beitrag über den Spieleentwickler Jordan Mechner, der am Freitag um 19:05 Uhr im Ö1-Format „Matrix“ ausgestrahlt wird. Mechner gilt als Schöpfer des Computerspielklassikers Prince of Persia. Darüber hinaus veröffentlichte er eine Graphic Novel über die Flucht seines jüdischen Großvaters Adolf sowie seines Vaters Franz im Jahr 1938 aus Wien vor den Nationalsozialist:innen.

Im Newsletter heißt es dazu: „In Zukunft wollen wir uns mit den Kolleginnen und Kollegen der Wissenschaftsredaktion regelmäßig austauschen und dabei herausfinden, welche Jetzt-Beiträge künftig in den beiden Ö1-Magazinen ‚Digital-Leben’ und ‚Matrix’ laufen können“, schreibt der stellvertretende Chefredakteur Ingo Hasewend.

Wirtschaftliche Aspekte der Zusammenarbeit

Neben der inhaltlichen Reichweite spielt auch die Finanzierung eine Rolle. Für Jetzt-Gründer Florian Novak eröffnet die Kooperation zusätzliche wirtschaftliche Perspektiven. „Für uns ist es auch eine weitere Möglichkeit, den Ausbau unseres journalistischen Angebots zu finanzieren“, so Novak auf Nachfrage.

Mit der Zusammenarbeit positioniert sich Jetzt stärker im öffentlich-rechtlichen Umfeld und erweitert zugleich seine Distributionskanäle. Medienkooperationen gelten in der Branche zunehmend als Instrument, um Reichweite zu erhöhen und redaktionelle Projekte wirtschaftlich abzusichern.

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