Österreichs Digital-Community hat dich in der Kategorie „AuftraggeberIn“ zum Digital Superhero of the year 2025 gewählt, gratuliere! Warum glaubst du, bist du bei Österreichs Digital Community so gut angekommen?
Michaela Augesky: Ich glaube, es ist vor allem die Kombination aus unterschiedlichen Perspektiven. Durch meine Zeit auf Agenturseite im Performance-Bereich und jetzt auf Auftraggeberseite bringe ich ein gutes Verständnis für beide Welten mit und versuche, diese aktiv zu verbinden. In meiner Rolle bei der Österreich Werbung habe ich außerdem die Möglichkeit, mich mit sehr vielfältigen und innovativen Themen zu beschäftigen – von Nachhaltigkeit in der Werbung bis hin zu neuen Werbeformaten oder datengetriebenen Tests. Dieses Wissen teile ich auch bewusst, sei es im Austausch mit Partnern oder beispielsweise in der iab-Arbeitsgruppe zum Thema Sustainability. Ich denke, diese Offenheit, Dinge auszuprobieren und Wissen zu teilen, kommt in der Community gut an.
Welcher Gedanke ist dir als erstes durch den Kopf gegangen, als du erfahren hast, dass du Digital Superhero of the year 2025 bist?
Augesky: Ganz ehrlich: „Oh Gott!“. Ich war wirklich überrascht, weil ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte. Umso mehr habe ich mich natürlich gefreut – vor allem, weil der Award ja auf einem Community-Voting basiert.
Welchen Stellenwert haben Awards und Auszeichnungen generell für dich?
Augesky: Awards sind eine schöne Möglichkeit, herausragende Arbeiten und vor allem die Menschen dahinter sichtbar zu machen und ihnen die Wertschätzung zu geben, die sie verdienen. Gerade in der Werbebranche sieht man oft nur das Endergebnis – nicht aber die vielen Stunden Arbeit, die Ideen und die innovativen Köpfe dahinter. Auszeichnungen helfen dabei, genau diese Personen in den Vordergrund zu rücken. Ich persönlich freue mich sehr über den Award, gleichzeitig habe ich das große Glück, in einem Umfeld zu arbeiten, in dem ich auch im Alltag viel Wertschätzung erfahre.
Was waren bis dato deine größten Meilensteine in deiner Position?
Augesky: Ein großer Meilenstein war für mich definitiv der Aufbau des Projekts „Sustainability in Media“ bei der Österreich Werbung. Dabei geht es darum, die CO₂-Emissionen unserer digitalen Kampagnen messbar zu machen und gezielt zu reduzieren. Ich durfte dafür eine umfassende Roadmap mit konkreten Reduktionszielen und Testszenarien entwickeln und gemeinsam mit Partnern umsetzen. Auch wenn das Thema mitunter herausfordernd ist, ist es gleichzeitig extrem spannend. Wir bewegen uns hier in einem Bereich, in dem es noch wenig Standards gibt, und leisten gemeinsam mit anderen Unternehmen echte Pionierarbeit – umso wichtiger ist es uns, unsere Learnings auch mit der Branche zu teilen.
Welche Ziele verfolgst du 2026 in deiner Funktion?
Augesky: Ein zentrales Ziel bleibt ganz klar, das Thema Nachhaltigkeit weiter voranzutreiben und unsere Emissionswerte in der Mediaarbeit nachhaltig zu senken. Gleichzeitig beschäftigen wir uns intensiv mit Innovation – also neuen Formaten, Werbemöglichkeiten und Technologien. Ein großer Fokus liegt dabei auch darauf, künstliche Intelligenz noch stärker in unsere Prozesse zu integrieren und sinnvoll einzusetzen. Die Kombination aus Nachhaltigkeit und Innovation wird für uns auch 2026 eine zentrale Rolle spielen.













