Am 27. und 28. Jänner 2026 findet zum ersten Mal die Fachkonferenz JETZT GEO/SEO in Wien statt. Was erwartest du dir persönlich von der Fachkonferenz?
Jörg Wukonig: Ich erwarte mir Klarheit und Substanz: weniger Buzzwords, mehr konkrete Antworten darauf, wie GEO/SEO in unterschiedlichen Geschäftsmodellen tatsächlich wirkt – dort, wo es zählt: bei Nachfrage, Vertrauen, Leads und am Ende auch bei Verkäufen. Für mich ist das auch eine Standortbestimmung: Was ist Hype? Was ist Handwerk? Und was wird in zwei Jahren Standard sein?
Du wirst am Conference Day einen Vortrag mit dem Titel „GEO trifft B2B – Von Nachfrage zu Leads: Wie B2B-Marken die Buyer Journey in LLMs dominieren“ halten. Was dürfen sich die KonferenzteilnehmerInnen von deinem Auftritt erwarten?
Wukonig: Teilnehmer:innen dürfen sich einen klaren Business-Case erwarten: Wie LLMs zum neuen B2B-Einstiegspunkt werden, wie daraus qualifizierte Nachfrage entsteht – und wie man den Effekt sauber misst. Ich zeige einen roten Faden vom Lead zurück bis zum auslösenden Prompt, typische Stolpersteine und Quickwins, die man sofort selbst umsetzen kann Generative Engine Optimization (GEO) hat zuletzt einen großen Boom erfahren.
Was fasziniert dich an den neuen Möglichkeiten in dem Bereich am meisten?
Wukonig: Dass es uns zwingt, wieder sauber zu denken: nicht nur „sichtbar sein“, sondern relevant sein. GEO belohnt Unternehmen, die klar erklären können, wofür sie stehen, für wen sie die richtige Wahl sind und wofür nicht. Im B2B ist das entscheidend, weil Suchende oft wissen, was sie wollen, aber nicht immer, was sie wirklich brauchen. GEO ist eine Chance, diese Lücke mit Orientierung zu schließen.
Was ist aus deiner Sicht das größte Missverständnis in Zusammenhang mit GEO/SEO?
Wukonig: Dass Generative Engine Optimization als Checkliste verstanden wird. Nach dem Motto: „Wir optimieren ein paar Seiten nach einem Schema F und dann passt das.“ Im B2B funktioniert das nicht. Es geht nicht um ein neues Toolset, sondern um Positionierung, Verständnis und Vertrauen und darum, die richtigen Fragen der Zielgruppe so zu beantworten, dass daraus echte Nachfrage entsteht.
Welche Trends erwartest du in den kommenden Jahren im Bereich GEO/SEO?
Wukonig: Wir verschieben uns von Rankings hin zu „Empfehlbarkeit“ in KI-Antworten. LLMs werden zu Tippgebern – eine Art Word of Mouth 2.0 – und entscheiden mit, welche Marken bei komplexen Fragen als sinnvoller nächster Schritt genannt werden. Dafür müssen Marken glasklar positioniert sein. Gleichzeitig wird Messbarkeit zur Pflicht: Wer den Impact von GEO nicht belegen kann, bekommt Budgets schwerer durch. Und ich bin überzeugt: In ein paar Jahren schauen wir zurück und wundern uns, dass wir zwei Wörter in einen Suchschlitz getippt und uns mit zehn blauen Links zufriedengegeben haben – statt ein echtes Gespräch zu führen. GEO ist gekommen, um zu bleiben.
Ihr fungiert außerdem als Sponsor der ersten JETZT GEO/SEO. Aus welchen Gründen unterstützt ihr die Fachkonferenz?
Wukonig: Weil wir GEO in Österreich auf ein professionelles Level heben wollen. GEO ist gerade dabei, das Such- und Entscheidungsverhalten im B2B spürbar zu verändern. Dafür braucht es Austausch, Praxisbeispiele und gemeinsame Standards. Und vielleicht zur Einordnung: Wir von wukonig.com sind keine klassische SEO Agentur oder GEO Agentur, sondern arbeiten als Consulting-Partner für messbare Wirkung. Deshalb unterstützen wir JETZT GEO/SEO: weil es um Substanz und nachweisbaren Business-Impact geht – nicht um Aktivität um der Aktivität willen.
Die Fachkonferenz JETZT GEO/SEO findet am 27. und 28. Jänner 2026 im SAAL der Labstelle in Wien statt. Hier geht’s zum Ticketshop: Tickets | JETZT GEO/SEO














