© CAPE 10 / CREATIVES ATTRAACT

Kinderchor singt die Neuinterpretation von “Stille Nacht”.

CAPE 10 setzt mit neuer Version von „Stille Nacht” ein Zeichen für mentale Gesundheit

Die gemeinnützige Stiftung CAPE 10 erweitert ihre diesjährige Weihnachtskampagne „Stille Nach(richt)t – Lauter Hilferuf“, um ein kraftvolles Zeichen für die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu setzen.

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Weihnachten gilt als Zeit der Geborgenheit, der Wärme und des familiären Zusammenhalts. Doch für viele Kinder und Jugendliche ist die stille Zeit des Jahres besonders herausfordernd: Leistungsdruck in der Schule, soziale Unsicherheit, familiäre Belastungen und die Auswirkungen der digitalen Welt hinterlassen tiefe Spuren. Immer häufiger berichten Fachstellen von Überforderung, Ängsten und Depressionen – Probleme, die oft unsichtbar bleiben, gerade rund um die Feiertage.

Mit der besonderen Neuinterpretation von „Stille Nacht“ macht CAPE 10 darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, jungen Menschen zuzuhören, ihnen Raum zu geben und ihre mentale Gesundheit ernst zu nehmen. Die behutsam adaptierten Zeilen laden dazu ein, innezuhalten und auf die stille Not vieler Betroffener aufmerksam zu machen. Ziel ist es, ein stärkeres gesellschaftliches Bewusstsein für die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu schaffen und Erwachsene – Familien, Lehrkräfte, Entscheidungsträger – zu ermutigen, hinzuhören und aktiv Hilfe anzubieten.

„Unsere Version von Stille Nacht soll Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben und zeigen, dass ihre Gefühle gesehen werden – auch wenn sie still sind. Mentale Gesundheit ist ein fundamentales Recht – für jede und jeden, und besonders für junge Menschen,” Silvia Bruni, CAPE 10 Geschäftsführerin.

Die Neuinterpretation des Liedes ist Teil der diesjährigen CAPE 10 Weihnachtskampagne, welche gemeinsam mit Anna-Maria Bonfiglio und Adrian Ivad von CREATIVES ATTRAACT konzipiert und umgesetzt wurde.  Ziel der Kampagne ist es, die Menschen zu sensibilisieren und Spenden für den CAPE 10 Soforthilfefonds zu sammeln. Dieser finanziert kostenfreie Psychotherapie-Einheiten für Kinder und Jugendliche, die sozioökonomisch benachteiligt sind. Er hilft rasch, unbürokratisch und genau dort, wo die Not am größten ist – damit kein Kind mit seinen Sorgen allein bleiben muss.

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