
Tierische Weihnachtswunder und die KI
Weihnachtszeit ist Wohlfühlzeit. Darum spült uns die KI zahlreiche Videos mit wundersamen Tiergeschichten in unsere Timelines. Herzerwärmend, aber völliger Nonsens. Keinesfalls ein Weihnachtswunder.
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Weihnachtszeit ist Wohlfühlzeit. Darum spült uns die KI zahlreiche Videos mit wundersamen Tiergeschichten in unsere Timelines. Herzerwärmend, aber völliger Nonsens. Keinesfalls ein Weihnachtswunder.

Auch wenn in dem Anfang Dezember vorgestellten Reformpaket der Bundesregierung die großen Würfe fehlen, verspricht es aus Sicht der Digitalwirtschaft wichtige Impulse. Es ist nicht alles schlecht im digitalen Österreich. Vieles sogar gut.

In Australien gilt ab heute (10. Dezember) ein Social Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren. Auch in Österreich flackert die Debatte auf. Doch Austria muss nicht zwangsläufig Australia werden.

Die RTR hat ihre Gelder aus dem „Fonds zur Förderung der digitalen Transformation“ vergeben. Der Blick auf die Details lohnt sich, denn dabei drängt sich beispielsweise der Eindruck auf, dass mit einigen Projekten auch der Job-Abbau gefördert wird.

Die Agenturholding Omnicom darf die Interpublic Group of Companies (IPG) übernehmen. Die Europäische Union hat den Megadeal genehmigt. Doch zur Hochzeit der Holdinggesellschaften läuten nicht nur die süßen Glocken.

Die Datum-Stiftung für Journalismus und Demokratie und die Initiative „Ein Versprechen für die Republik“ hatten zur medienpolitischen Klausur „Acht Tische für die Vierte Gewalt“ geladen. Das gefällt dem VÖZ gar nicht.

Österreichs Medien stecken in der Dauerkrise. Medienminister Andreas Babler hat eine „wissenschaftliche Analyse“ bei gleich sechs Beteiligten beauftragt. Das nächste Papier des Scheiterns.

Ziel der Initiative ist es, werbetreibende Unternehmen dazu zu bewegen, ihre Werbebudgets in österreichische Medien zu investieren, den Standort zu stärken und damit auch Medienvielfalt, Arbeitsplätze und Wertschöpfung im Land zu garantieren.

Dieser Tage fand ein vom ORF-Stiftungsrat veranstalteter „Future Day“ statt. Mit dabei: ORF, VÖZ und VÖP. Sie alle wollen das Rad der Zeit zurückdrehen und eine Welt, in der es noch keine Big Techs, keine KI und keine mediale Konkurrenz aus dem Ausland gab.

Anmerkungen zum politischen Aktionismus in diesem Land. Ganz besonders jenem, der seit vielen Jahren die österreichische Medienpolitik prägt.

KI stand im Zentrum der MTM und wurde kontrovers und ambivalent diskutiert. Die sozialen Plattformen sind Aufmerksamkeitstreiber. Die wirtschaftliche Lage und die großen Techkonzerne bleiben pain in the a**. Fragen gab es viele, Antworten mitunter keine.

Der Vergleich der Münchener mit den Österreichischen Medientagen macht sicher: Medien spielen in Österreich nicht wirklich eine große Rolle. Die Medienpolitik noch weniger.
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