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© Raffaela Pröll

Sandra Bascha, Leitung Kommunikation NEW WORK SE Österreich und New Work Expertin

XING-Ausblick: Berufsfelder mit Zukunftspotenzial und neue Entlohnungsmodelle

Das Kalender- und Arbeitsjahr neigt sich dem Ende zu. Die XING-Studie in Zusammenarbeit mit Marketagent gibt einen Ausblick auf die Arbeitsmarkt-Trends der Zukunft und hat die ÖsterreicherInnen nach Berufsfeldern mit Zukunftspotential gefragt.

Mehr als 60 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sind der Meinung, dass das Berufsfeld „Gesundheit, Pflege, Soziales“ ein Berufsfeld mit Zukunftspotenzial ist. Je älter die Befragten, umso mehr Potenzial sehen sie in diesem Berufsfeld. Und: mehr als 71 Prozent der Frauen sprechen dem Bereich „Gesundheit, Pflege und Soziales“ Potenzial zu, während dies nur rund die Hälfte der Männer tut.

Beinahe die Hälfte der Befragten hält den Bereich „Klima und Erneuerbare Energien“ für zukunftstauglich und mehr als 41 Prozent glauben an den Bereich „Telekommunikation, IT und KI“ – wobei hier Männer (rund 50 Prozent) mehr davon überzeugt sind als Frauen (rund ein Drittel).

Wenig Zukunftspotenzial sehen die Österreicherinnen und Österreicher bei „Finanz- und Versicherungsleistungen“ (14 Prozent), „Handel inkl E‑Commerce“ (15,9 Prozent) sowie „Tourismus und Gastronomie“ (16,1 Prozent).

„Die Ergebnisse der Befragung bestätigen, dass die Arbeitswelt in einem riesengroßen Transformationsprozess ist und dass sich Beschäftigte intensiv Gedanken über die Zukunft machen. In jenen Bereichen, die als Zukunftsberufsfelder gelten – Gesundheit und IT – ist der Fachkräftemangel groß. Hier sind Arbeitgeber gefordert, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern attraktive Angebote zu machen, um auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger für sich gewinnen zu können“, so Sandra Bascha, Leitung Kommunikation New Work SE Österreich und New Work Expertin.

Alternative Entlohnungsmodelle: Frauen bevorzugen Drei-Säulen-Gehalts-Modell

Im Rahmen der Studie wurden auch mögliche Entlohnungsmodelle für die Zukunft abgefragt. Das eindeutig bevorzugte Modell der Österreicherinnen und Österreicher: das Drei-Säulen-Modell, bei dem Arbeitszeit, Zielerreichung und Problemlösungskompetenz gemeinsam als Bemessung für das Gehalt herangezogen werden.

Rund 44 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher können sich in Zukunft ein Drei-Säulen-Modell für die Entlohnung vorstellen. Auffallend: Frauen finden dieses Modell attraktiver als Männer (52,2 Prozent versus 36,7 Prozent). Das aktuell vorherrschende Modell, nach dem die Arbeitszeit als einzige Determinante für das Gehalt gilt, ist eines der unattraktivsten für die Erwerbstätigen: lediglich rund 7 Prozent der Befragten präferieren dieses.

„Während in der Öffentlichkeit primär über Arbeitszeit – und die Verkürzung dieser – diskutiert wird, ist der Großteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schon einen Schritt weiter und denkt über alternative Entlohnungsmodelle nach. Das zeigt uns, dass New Work Realität ist in Österreich“, so Bascha.

Elisa Krisper

Elisa Krisper

Chris Budgen

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