© MOMENTUM Wien

Ralf Schalkhammer

Das war der Vormittag des Training Day der JETZT Branding am 31. Mai

Der Training Day der JETZT Branding verspricht den TeilnehmerInnen spannende Workshops, Hands-on-Wissen und schnell anwendbares Wissen zum Thema digitaler Markenaufbau. Die Trainer am Vormittag: Ralf Schalkhammer, Rebecca Prinz, Wolfgang Pernkopf und Jürgen Bogner.

Nach einer kleinen Einleitung des Veranstalterteams der JETZT Konferenzen von MOMENTUM Wien startete der Training Day der JETZT Branding mit einem spannenden Workshop von Goldbach Austria.

„Digital Branding & Digital Advertising: Viele Screens, viele Möglichkeiten, einfach erklärt” 

Ralf Schalkhammer, Rebecca Prinz und Wolfgang Pernkopf hielten den ersten Workshop des Training Day der JETZT Branding. Prinz gab einen guten Überblick über die Werbemöglichkeiten des Goldbach-Portfolios. Wichtige Stichworte waren hierbei beispielsweise kontextuelles Targeting, Brand Safety, Mobile Marketing, Cross-Media, Location-based Advertising oder Mobile Synch. Prinz untermauerte das Goldbach-Angebot mit spannenden Showcases.

Schalkhammer leitet das TV- und DOOH-Angebot bei Goldbach und startet mit einem Überblick über die Bruttoausgaben des Gesamtwerbemarktes in Österreich – mit Fokus auf (digital) OOH. Schalkhammer ist davon überzeugt, dass „Content nicht mehr King ist, sondern das Umfeld.” Auch Schalkhammer untermauerte seine Goldbach-Beispiele mit Showcases – neben Bahnhöfen und digitalen Citylights werden zum Beispiel Lifte als Werbeort immer wichtiger. Ganz großes Thema ist laut Schalkhammer auch Programmatic Advertising. Dabei ist „der Ort und Zeit” besonders entscheidend. Vorteile von programmatischer Werbung sind ein detailliertes Reporting, dass Eingreifen in Kampagnen jederzeit möglich sind, First Mover-Vorteil in der Außenwerbung, erhöhte Werbewirkung, mehr Verständnis entlang der Customer Journey und dass der Werbekunde viel mitsprechen kann. Eine kurze interaktive Übung verlangte von den TeilnehmerInnen, „Ziele und Nicht-Ziele von Branding” untereinander zu diskutieren und anschließend im Plenum besprochen wurden.

Pernkopf ging auf die Video-Werbemöglichkeiten im Goldbach-Portfolio ein – wichtige Schlagwörter waren Outstream, CTV-Spots oder Advanced TV. Laut Pernkopf ist es wichtig, dass „über TV-Spots Emotionen am besten transportiert werden können. Seit Kurzem auch auf Big Screens.” Es folgten wieder Showcases, um das Gesagte zu veranschaulichen. Abschließend bat Pernkopf die KonferenzteilnehmerInnen erneut in eine Praxisübung. Die Aufgabe lautete, eine Branding-Weihnachtskampagne zu designen/planen und budgetieren. Auch diese Ergebnisse wurden am Schluss im Plenum besprochen und verglichen.

„Erfolgsfaktor digitaler Markenaufbau”

Jürgen Bogner von biteMe.Digital hielt den zweiten Workshop am Vormittag des Training Day der JETZT Branding. „Digitaler Markenaufbau ist mannigfaltig”, so Bogner und betont, dass er dieses breite Thema aus seiner persönlichen Perspektive beleuchtet. Die erste Frage: Was ist der Unterschied zwischen digitalem Marketing und digitalem Markenaufbau? „Digitales Marketing hat den Zweck, etwas zu verkaufen. Digitales Branding konzentriert sich auf die Wertvermittlung”, so Bogner. „Digitales Branding vermittelt Gefühle in einer Omni-Channel-Welt.” Bogner zieht ein Werbe-Kanäle-Resümee: Damals gab es wenig Abwechslung, nämlich Radio, OOH, TVC, und Print-Werbung. Heute erweiterte sich das Werbeangebot um Google, Social Media, Displays. Und in Zukunft? Es wird immer mehr Social Channels mit unterschiedlichen Ausspielungsmöglichkeiten geben, davon ist Bogner überzeugt. Durch die unterschiedlichen Werbeoptionen können auch Zielgruppen viel konkreter angesprochen bzw. erreicht werden. Im Bereich Social Media gibt es viele unterschiedliche Kanäle, doch die Zielgruppen bzw. auch der Content dort unterscheiden sich sehr.

Jürgen Bogner veranschaulichte seine Einleitung mit praktischen Beispielen, die einen spielerischen Ansatz im Fokus haben, wie (interaktive) Instagram-Filter, Themes und Templates (zum Beispiel für Landing Pages oder auch Präsentationen), Webseiten und Gamification, unterstützende Künstliche Intelligenz (KI) um beispielsweise Texte automatisch zu erstellen oder KI-gesteuert zu zeichnen. Da ist technologisch wirklich bereits viel möglich.

Und was bringt die Zukunft? Die Begriffe „Web 1” (anschauen), „Web 2” (konsumieren/interagieren) und „Web 3” (besitzen) sind die Chronologie. Und „Web 3”, also Metaverse, Avatare etc., sind laut Bogner die Zukunft, die bereits gestartet hat. Laut Bogner wird ein Zehntel des gesamten Weltumsatzes im Metaverse stattfinden wird, denn den Menschen wird wichtig werden, dass Avatare „cool ausschauen, also coole Sneaker haben” und so wird im Metaverse Geld gemacht. Es folgte der Praxisteil des Workshops, indem die KonferenzteilnehmerInnen gebeten wurden, selbst Content über Canva zu erstellen.